Stille Nacht

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so manche Diplomandin/Diplomand wird sich entweder eine wohlverdiente Pause gönnen oder die stille Zeit nutzen, um etwas Text auf die leeren Seiten zu bekommen.
Warum eigentlich stille Zeit? Ich habe das Gefühl dass der allgemeine Lärm- und damit auch Stresspegel kurz vor Weihnachten noch mal so richtig ansteigt! Wie ich eben feststellte, ist der Begriff „stille Zeit“ inzwischen vielen Leuten gar nicht mehr geläufig. In Bayern, wo ich herkomme, sagt man dagegen noch „stade Zeit“.
Jeder kennt das „Lied stille Nacht, heilige Nacht“. Es ist das beliebteste und bekannteste Weihnachtslied der Welt, und es beschreibt etwas, was wir wohl nur noch an Heiligabend erleben können: alles wird still.
Stille ist faszinierend und eines der wichtigsten Elemente der akustischen Markenführung! Vielen haben das noch nicht begriffen: Ohne Stille entsteht kein Kontrast zum Klang.
Da die vorweihnachtliche Zeit, wie bereits oben festgestellt, alles andere als still ist, wird der Kontrast zur Heiligen Nacht umso deutlicher. Ich empfehle daher allen Interessierten der akustischen Markenführung, am 24. Dezember einmal zwischen 21 und 23 Uhr raus auf die Straßen zu gehen und, während alle anderen im Wohnzimmer vorm Weihnachtsbaum Geschenke auspacken, einen kleinen, aber besinnlichen Spaziergang in der Nachbarschaft zu unternehmen. Ihr werdet sehen – äh – hören: so habt Ihr Eure Umgebung noch nie erlebt – alles ist irgendwie anders – feierlich – schön – eben still!

Verfasser: Cornelius Ringe

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