on3radio sucht Audiologo

Nach Sennheiser sucht nun auch der Jugendsender des Bayrischen Rundfunks im Rahmen eines Wettbewerbes nach einem neuen Sound Logo.

Der Sender, der seit Oktober 2007 unter dem Namen „Bavarian Open Radio“ im Netz ist, soll nun mit anderen Jugendsendungen des Bayerischen Rundfunks unter der Dachmarke „on3“ vernetzt werden. Dafür wird u.a. der Sender in „on3radio“ umbenannt und sucht für sein neues Sounddesign ein Audio Logo.

Alle Interessierten sind aufgerufen, bis zum 06.April 2008 (24 Uhr) ihre Vorschläge per Mail an on3radio@br-online.de zu schicken.

Leider sind wir erst heute auf den Wettbewerb gestoßen. Wer also mitmachen will, muss sich jetzt ranhalten! 4 Tage habt Ihr noch!!!

Kreativität und Dynamik sind gefragt, folgende Dinge sollte jedoch berücksichtigt werden:

- pro Teilnehmer max. 3 Soundlogos
- pro Logo jeweils 3 MP3-Files:
o Logo in beispielhafter Instrumentierung und Produktion
o Logo in Verbindung mit der gesprochenen Sendererkennung „on3radio“
o Anwendungsbeispiel in Form eines Jingles für den „Downloadtipp on3“,
der aus Soundlogo, gesprochenem Hinweis „Downloadtipp on3“ und
weiteren Sound- und Sprachelementen freier Wahl bestehen soll

Natürlich sollen sich in dem Audiologo auch die Eigenschaften wieder finden, für die on3radio steht:
- ein junges Radio mit Authentizität als oberstem Leitwert
- Kompetenter Musikjournalismus
- Abwechslungsreiche und ausgewählte Musik
- Kein typisches Hitradio
- Nähe zum Hörer
- Bayerisch

Weitere wichtige Infos und alle Downloads gibt es auf www.br-online.de/sounddesign.

Für mich als wirkliche Anfängerin in diesem ganzen Gebiet, klingt das nach einem interessanten Projekt. Gerade bei einem Radiosender und dem Zielpublikum, das on3radio hat, scheint es doch gut zusammen zu passen, dass die Hörer bei der Entwicklung des Soundlogos mithelfen.
Und im Gegensatz zum Wettbewerb von Sennheiser wird hier gleich darauf hingewiesen, dass kein komplettes Paket zu liefern ist. D.h. meine bisherige Vorstellung, dass solche Sounddesign-Konzepte relativ langfristig geplant und strategisch angegangen werden müssen, muss ich auch nicht komplett verwerfen, nur weil jetzt „einfach jedermann“ mitmachen kann.
Mir gefällt die Idee, da so vielleicht noch vielseitigere Ideen berücksichtigt werden können.
Aber vielleicht habe ich das ganze ja doch noch nicht so richtig durchschaut (z.B. habe ich keine so richtige Vorstellung davon, was ein solcher Wettbewerb wohl kostet und ob der Aufwand nicht erheblich größere ist, als wenn man es gleich den „Profis“ überließe) und lasse mich daher gerne von anderen Meinungen belehren.

Verfasser: Sabrina Musolf

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