Musik und Sound: Interaktion im Web

Musik und Sound im Web sind ja so eine Sache. Auf der einen Seite riesig groß – wer besorgt sich nicht seine Lieblingsmusik im Internet, diskutiert über Neuerscheinungen oder lässt sich hier inspirieren. Auf der anderen Seite spielen Musik und Sound im Web und in Social-Media-Tools aus strategischer Sicht für Marken erst eine verschwindend geringe Rolle. Denn erst sehr wenige machen sich Gedanken über die Wirkung und den entsprechenden Einsatz von akustischen Elementen auf ihren Webseiten oder in der Social-Media-Interaktion.

Doch wie wir alle wissen, ist die Entwicklung auf diesem Feld rasend schnell und wir sind sehr gespannt, was das Internet in Zukunft für uns bereit hält. Natürlich haben wir neben unserer Beobachtung und Beratung von Marken und deren Umgang mit ihrer akustischen Identität auch immer ein offenes Ohr für weiter gefasste Neuheiten aus der Musikbranche.

Die Zeit Online berichtet z.B. gerade darüber, wie Musikvideos im interaktiven Netz ganz neue Formen erhalten. Nachdem das Musikfernsehen tot ist, erweckt das Popvideo hier durch interaktive Aktionen ganz neue Erlebnisse.

Besonders hervorgehoben wird in dem Artikel das Video We Used To Wait von Arcade Fire. Gib Deine Heimatstadt ein und dank der Interaktion mit Google Street View verschmelzen Teile Deiner eigenen persönlichen Erinnerungen mit dem Musikvideo.

Wir können sicher sein: Das ist erst der Anfang einer neuen Generation. Der Fortschritt der digitalen Technik und die unglaubliche Kreativität werden uns weiterhin staunen lassen und unsere Augen und Ohren mit innovativer Musik und Interaktion beglücken. Und – es wird gleichermaßen Inspiration als auch Potential für das Sound Branding bieten.

Den vollständigen Artikel der Zeit Online findest Du hier:
Das Musikvideo war nie lebendiger – Zeit Online

Gruß

Julia Schwieger

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