Klang als Hörmarke

Urheber- und Markenrechte im Acoustic Branding

Ich möchte diese Plattform hier, wie schon etliche vor mir, nutzen und mich kurz vorzustellen. Ich heiße Jasmin Junge und werde ab Oktober meine Diplomarbeit intern bei der audio consulting group schreiben. Bisher habe ich an der Uni Oldenburg Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunktfächern Marketing, Öffentliches Recht (insbesondere Medienrecht) und Unternehmensführung studiert.

Die Kombination aus Medienrecht und einem Marketingseminar “Musik in der Werbung” bei Dr. Matthias Bode sollten die Grundlage für die Wahl meines Themas darstellen: “Klang als Hörmarke“!
Inhaltlich soll es hier um den rechtlichen Hintergrund beim Einsatz von Jingles oder allgemein von Musik in der Werbung gehen.

Hier zunächst meine vorläufigen Ideen bezüglich des Inhalts der Arbeit:

Die Unternehmen sind zunehmend bestrebt ganzheitliche Marketingkonzepte zu entwerfen, um ihr Produkt bzw. ihre Dienstleistung auf dem Markt in unverwechselbarer Weise darzustellen und anzupreisen. Zu diesen ganzheitlichen Strategien gehört auch zunehmend das Audiologo. Um Trittbrettfahrer davon abzuhalten ähnliche oder gleiche Hörmarken für andere Produkte oder Dienstleistungen zu nutzen, wird versucht diese zu schützen. Es stellen sich Marken- und Urheberrechtliche Fragen.

Neben der Perspektive der Unternehmen soll die Sicht der Künstler beleuchtet werden. So werden nicht nur Jingles in der Werbung, sondern auch Titel bekannter sowie unbekannter Künstler verwendet. Hier stellt sich die Frage nach den Urheberrechten der Künstler und Komponisten, welche das Lied gesungen, instrumentalisiert oder komponiert haben. Neben den Urheberrechten wird es an dieser Stelle auch um Persönlichkeitsrechte gehen.

Welche Rolle Lizenzvergaben in Zusammenhang mit diesem Thema spielen, soll außerdem untersucht werden.

Über Anregungen, insbesondere Literaturtipps, aber auch Fragen zu diesem Thema würde ich mich freuen!

Liebe Grüße,
Jasmin

Verfasser: Jasmin Junge

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