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		<title>Ein akustischer Blick in den Kopf eines Heimwerkers</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So gut wie alles, was man zum Heimwerkeln braucht, macht Krach. Hammer, Säge, Bohrer, Presslufthammer, Schleifgerät, Malerrolle, alles quietscht, klopft, scheppert, summt und brummt. Eine nicht gerade angenehme Geräuschkulisse – sollte man zumindest meinen. Denn wenn man dem neuen Hornbach-Spot „Symphony“ Glauben schenken mag, dann klingen diese oft so störenden Geräusche einer heimischen Baustelle für Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So gut wie alles, was man zum Heimwerkeln braucht, macht Krach. Hammer, Säge, Bohrer, Presslufthammer, Schleifgerät, Malerrolle, alles quietscht, klopft, scheppert, summt und brummt. Eine nicht gerade angenehme Geräuschkulisse – sollte man zumindest meinen. Denn wenn man dem neuen Hornbach-Spot „Symphony“ Glauben schenken mag, dann klingen diese oft so störenden Geräusche einer heimischen Baustelle für einige Menschen sogar wie Musik – und zwar nicht nur, wenn man sie so zusammenschustert, dass am Ende ein Song dabei herauskommt. Also werfen wir doch mal <strong>einen akustischen Blick in den Kopf eines Heimwerkers</strong>!<span id="more-385"></span></p>
<p>Dass die Heimwerker bei Hornbach ein bisschen anders ticken, konnte man schon im ersten Spot der aktuellen „Keiner spürt es so wie Du“-Kampagne sehen. Nein, so intensiv wie der Protagonist erlebt wohl wirklich keiner das simple ins Holz Schlagen eines Nagels. Und auch im neuen Spot geht es um die ganz subjektive Wahrnehmung von Heimwerkern, für die diese Aufgabe keine Arbeit, sondern vielmehr eine Passion ist. So empfindet so mancher den Presslufthammer schwingender Mann den Lärm seines Geräts offenbar wie die Musik eines gigantischen Drumsets und das monotone Surren und Quietschen einer Malerrolle soll im Kopf der Malerin als eine jazzigen Posaune erklingen. Mir persönlich fehlt da zum wirklichen Nachfühlen wohl das Heimwerker-Gen. Dass aber manche Cellisten auf ihrem Instrument mehr sägen als schöne Töne zu erzeugen, kann ich schon eher nachvollziehen. Die von den nur mit einer Augenbinde und ihrem Instrument bekleideten Musikerinnen in der Vorstellung des Mannes an der Säge (Achtung: Klischee! ;-)) bringen allerdings auch ganz ordentliche Töne zustande. Aber nun werft selbst einen akustischen Blick in die Köpfe unserer drei Heimwerker:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/3W6cgDK06zw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie den Musiker die Musik kann den Handwerker wohl auch seine Arbeit in eine Art Rauschzustand versetzen. Hornbach zeigt mit diesem Vergleich, wie emotional auch manche Heimwerker ihrer Tätigkeit gegenüberstehen. Die Musik transportiert hier also ganz offensichtlich die Gefühle – denn „keiner spürt [in diesem Fall wohl eher hört] es so wie Du“! Doch kann Musik noch viel mehr: Denn selbst wenn man den Spot nun nicht sieht, sondern nur hört, weiß man hinterher ganz genau, welches Unternehmen dahinter steckt. Und dabei muss noch nicht einmal jemand „Hornbach“ sagen. Schließlich haben wir in jahrelangem Werbekonsum gelernt: Wird am Ende „Jabbajajajippijippijäh“ gesungen, dann kann es sich nur um die Baumarktkette handeln! Solche und ähnliche akustische Elemente setzt das <a href="http://www.acoustic-branding.com" target="_blank">Sound Branding</a> gezielt als Ankerpunkte ein, um – wie im Visual Design mit dem Logo – eine schnelle und einfache Wiedererkennung der Marke zu schaffen. Und das hat bei Hornbach offensichtlich wunderbar geklappt!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Soundscapes, Akustische Ökologie und Raumklangkonzepte</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JuliaX</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo alle zusammen,
in meinem ersten Blogeintrag möchte ich euch einen kurzen Überblick über die Themenfelder „Soundscapes, Akustische Ökologie und Raumklangkonzepte“ geben und im Laufe meiner Zeit als Praktikant weiter darüber berichten. Ich freue mich sehr auf die kommenden sechs Monate und die Möglichkeit mehr über Akustische Markenführung zu erfahren.
Inhaltlich möchte ich mein bereits vorhandenes, musikwissenschaftliches Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo alle zusammen,</p>
<p>in meinem ersten Blogeintrag möchte ich euch einen kurzen Überblick über die Themenfelder „<strong>Soundscapes, Akustische Ökologie und Raumklangkonzepte</strong>“ geben und im Laufe meiner Zeit als Praktikant weiter darüber berichten. Ich freue mich sehr auf die kommenden sechs Monate und die Möglichkeit mehr über <a href="http://www.acoustic-branding.com/ueberzeugen/acoustic-branding" target="_blank">Akustische Markenführung</a> zu erfahren.<span id="more-387"></span></p>
<p>Inhaltlich möchte ich mein bereits vorhandenes, musikwissenschaftliches Wissen über Soundscapes / Klanglandschaften weiter ausbauen und euch aktuelle Trends und Ergebnisse aus dem Bereich &#8220;Sound und Architektur&#8221; sowie „Sound am Point of Sale&#8221; näher bringen. Auch plane ich eine kleine Beitragsreihe über die Entwicklung der &#8220;Raummusik&#8221; ausgehend von Erik Satie über Brian Eno und gegenwärtige Raumklangkonzepte. Dabei sollen auch die Themengebiete des Akustik Designs und der Akustischen Ökologie eine Rolle spielen, die der kanadische Komponist und Klangforscher <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/R._Murray_" target="_blank">Raymond Murray Schafer</a> 1977 in seinem Buch &#8220;The Tuning of the World&#8221; verfolgt. Eine Neuauflage des Buches ist in deutscher Sprache im Jahr 2010 bei Schott Music, unter dem Titel: <a href="http://www.schott-musik.de/shop/2/show,267054.html" target="_blank">&#8220;Die Ordnung der Klänge &#8211; Eine Kulturgeschichte des Hörens&#8221;</a>, erschienen. Schafer verfolgt mit seinem Buch das Ziel, die akustische Umwelt &#8220;neu zu stimmen&#8221; und für den alltäglichen &#8220;Lärm&#8221; unserer Welt zu sensibilisieren und diesen durch ein positives Akustik Design zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_388" class="wp-caption alignnone" style="width: 205px"><a href="http://rc.acoustic-branding.com/wp-content/uploads/2012/04/Soundscapes-Akustische-Ökologie-und-Raumklangkonzepte.jpg"><img class="size-medium wp-image-388 " title="Soundscapes, Akustische Ökologie und Raumklangkonzepte" src="http://rc.acoustic-branding.com/wp-content/uploads/2012/04/Soundscapes-Akustische-Ökologie-und-Raumklangkonzepte-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Schott Musik</p></div>
<p>Mein Interesse für dieses Thema entstand aus meinem Studium der Musikwissenschaft und der Beschäftigung mit Klangkunst, Fieldrecording und sog. Geräuschmusik. Während meiner Magisterarbeit beschäftigte ich mich mit der Entstehung und Entwicklung der Soundscape-Komposition.</p>
<p>Neben dem Posten von &#8220;harten Fakten&#8221;, möchte ich Überlegungen zu Klang, lauter Stille und leisen Lärms thematisieren, dabei freue ich mich  über Input, Kritik und Anmerkungen. Ich freue mich über eure Beiträge!</p>
<p><em>&#8220;For myself and my own experience now, I don&#8217;t really need any music. I have enough to listen to with just the sounds of the environment. I listen to the sounds of 6th avenue.&#8221; </em>- John Cage 1912 &#8211; 1992</p>
<p>Matthias</p>
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		<item>
		<title>Ein akustisches Sahnehäubchen für den Imagefilm</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Backe, backe Kuchen&#8230; Sind wir hier im Kindergarten? Nein, das Bäckerhandwerk meint es wirklich ernst und hat sich Gedanken darüber gemacht, wie es seine dem Kindergarten längst entwachsene Zielgruppe, nämlich die zukünftigen Azubis, erreichen kann. Und zwar mit einer ganz besonderen Version von „Backe, backe Kuchen“. Ein akustisches Sahnehäubchen für den Imagefilm, wenn ihr mich Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Backe, backe Kuchen&#8230; Sind wir hier im Kindergarten? Nein, das Bäckerhandwerk meint es wirklich ernst und hat sich Gedanken darüber gemacht, wie es seine dem Kindergarten längst entwachsene Zielgruppe, nämlich die zukünftigen Azubis, erreichen kann. Und zwar mit einer ganz besonderen Version von „Backe, backe Kuchen“. <strong>Ein akustisches Sahnehäubchen für den Imagefilm</strong>, wenn ihr mich fragt!<span id="more-382"></span></p>
<p>Und hier das Rezept: Man nehme ein bekanntes und natürlich thematisch passendes Kinderlied, würze es ein wenig mit neuen Textpassagen und suche sich eine der Zielgruppe entsprechende Stilistik aus, verquirle alles mit einer dafür typischen Band und garniere mit dieser Mischung dann Bilder, die ruhig auch ein bisschen an Werbung für Dallmayr Prodomo erinnern dürfen. Das Ganze anschließend bei YouTube hochladen, über 18.000 Mal anklicken lassen, fertig ist die gelungene Imagekampagne!</p>
<p>Um in den vollen Genuss der Kreation zu kommen, empfiehlt es sich, zunächst die Bilder ohne den Ton zu probieren und diesen erst anschließend den Bildern beizufügen. Denn erst in Kombination mit dem akustischen Sahnehäubchen entfaltet die dann im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnliche Komposition ihre besondere Würze. Aber seht und hört anschließend vor allem selbst!</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/WApO6VQ2Dvc?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer möchte nach diesem Imagefilm nun nicht gerne Bäcker werden? ;-) Und ich denke, es geht nicht nur den eingefleischten Rammstein-Fans so! Wieder einmal ein sehr gutes Beispiel zur phänomenalen Wirkung von Musik. Während man ohne Ton keine besonders überraschenden Sinnesreize empfängt, schafft die Musik Aufmerksamkeit, wenn nicht sogar Begeisterung! Und das sehen auch viele der Kommentatoren des YouTube-Streifens so. Schließlich sind Imagefilme oft mit 08/15-Musik unterlegt und erzählen langweilig, womöglich noch mit einem schlechten Sprecher, wie toll das Unternehmen doch sei. Im <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a> weiß man schon lange, welche Macht der richtige Klang im rechten Moment doch hat. Deswegen gibt’s von uns ein Lob ans Bäckerhandwerk (und die verantwortliche Werbeagentur Dorland in Berlin)!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sound-Design und der Einfluss auf die Popularität von Videospielen</title>
		<link>http://rc.acoustic-branding.com/sound-design-und-der-einfluss-auf-die-popularitaet-von-videospielen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bachelor- und Masterthesis]]></category>

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		<description><![CDATA[Hi,
ich bin heute an der Reihe mich und meine Bachelorarbeit zum Thema &#8220;Sound-Design und der Einfluss auf die Popularität von Videospielen&#8220;, die ich für die audio consulting group schreibe, vorzustellen. Fangen wir erst einmal mit dem persönlichen Teil an, bevor ich Bezug zum Sound Branding und meine Abschlussarbeit nehme:
Mein Name ist Martin, ich bin 24 Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ich bin heute an der Reihe mich und meine Bachelorarbeit zum Thema &#8220;<strong>Sound-Design und der Einfluss auf die Popularität von Videospielen</strong>&#8220;, die ich für die audio consulting group schreibe, vorzustellen. Fangen wir erst einmal mit dem persönlichen Teil an, bevor ich Bezug zum <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a> und meine Abschlussarbeit nehme:<span id="more-377"></span></p>
<p>Mein Name ist Martin, ich bin 24 Jahre  alt, stamme ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen bin aber mittlerweile Student der internationalen Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der Hanze University of Applied Sciences in Groningen, Niederlande.</p>
<p>Auf den Themenbereich Sound-Design gekommen, bin ich durch stimmiges Produktdesign einiger Firmen, bei denen sowohl die visuelle als auch akustische Identität im Einklang ist. Erstaunlicherweise stellte ich fest, dass sich eine ernsthafte Wissenschaft hinter diesem Thema befindet und so bin ich schlussendlich bei der <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">audio consulting group</a> und dem Bereich Sound-Design gelandet.</p>
<p>Meine Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema, ob das Sound-Design eines Videospiels Einfluss auf dessen Popularität ausübt. Spannend finde ich hierbei zu sehen, wie sich die Klanglandschaften von Videospielen über die letzten Jahrzehnte weiterentwickelt haben. Man denke nur an klassische Spiele, wie Super Mario Bros. oder Tetris mit ihren simplen eingängigen Melodien und im Vergleich dazu ausgefeilten Soundtracks der FIFA Fußball Spielereihe. Messungen werde ich mit Hilfe eines Browserspiels vornehmen, dass mit unterschiedlichen Sound-Designs ausgestattet wird, um so verschiedene Variabeln miteinander vergleichen zu können.</p>
<p>Ich hoffe, dass der ein oder andere von euch mir in diesem Zusammenhang mit bestehender Literatur unter die Arme greifen kann. Ansonsten werde ich euch, innerhalb der nächsten Wochen, über meinen Fortschritt auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Bis dahin,<br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Akustische Erweiterung eines Printmediums</title>
		<link>http://rc.acoustic-branding.com/akustische-erweiterung-eines-printmediums/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute soll es hier mal um Plakatwerbung gehen. Nanu, werdet ihr vielleicht sagen, was hat denn das bitte mit Sound Branding zu tun? Nun ja, in diesem Fall doch eine ganze Menge. Es geht schließlich nicht um irgendein Plakat, sondern um das von Wien-Tourismus, welches zurzeit in der Pariser U-Bahn-Station St. Lazare zu bewundern ist. Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute soll es hier mal um Plakatwerbung gehen. Nanu, werdet ihr vielleicht sagen, was hat denn das bitte mit <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a> zu tun? Nun ja, in diesem Fall doch eine ganze Menge. Es geht schließlich nicht um irgendein Plakat, sondern um das von Wien-Tourismus, welches zurzeit in der Pariser U-Bahn-Station St. Lazare zu bewundern ist. Hier gibt es nämlich eine <strong>akustische Erweiterung des Printmediums</strong> zu bestaunen, denn einfach nur ein Bild reicht heutzutage nicht mehr aus, um genügend Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch Printwerbung kann mit akustischer Unterstützung zu einem Event werden!<span id="more-374"></span></p>
<p>Mal ganz abgesehen von der immensen Größe des Plakats (es hat eine Fläche von 150 Quadratmetern und ist damit fast so groß wie ein Volleyballfeld!), besticht die Installation durch ihre Funktion, die über die eines simplen Druck-Erzeugnisses weit hinaus geht: Während schon das gezeigte Foto einen musikalischen Bezug hat – es sind acht kleine Jungen der Wiener Sängerknaben zu sehen – gehört zu der Kampagne eine im Boden eingelassene Klaviatur, auf der die Passanten Soundsamples der abgebildeten Sängerknaben abspielen können. Treffen sie dabei vier Töne in der Reihenfolge des betreffenden Liedanfangs, werden sie von den Acht mit Stücken wie dem &#8220;Donauwalzer&#8221;, der &#8220;Tritsch Tratsch Polka&#8221;, &#8220;Ode an die Freude&#8221; oder – natürlich extra für die Franzosen – mit &#8220;Frère Jacques&#8221; belohnt. Selbstverständlich kann man aber auch einfach so auf den mit do, ré, mi, fa, sol, la, si und do beschrifteten Tasten herumspielen.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/2qLVku48hlM?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ganz nach Konfuzius’ <em>„Sage es mir, und ich vergesse es, zeige es mir, und ich erinnere mich, lasse es mich tun und ich behalte es“</em> setzen die Österreicher bei dieser Kampagne auf die Interaktion mit dem Rezipienten. Und ist es nicht gerade der Spaß, der einem das Lernen erleichtert? Nicht möglich wäre dies allerdings ohne die akustische Erweiterung des Plakats, die den Passanten ins Gedächtnis ruft, wie kulturell und musikalisch doch die Walzermetropole ist. Hier vermittelt also die Musik die Vorzüge und Werte des Produkts &#8220;Wien&#8221;.</p>
<p>Bereits vor zwei Jahren gab es an gleicher Stelle ein ebenfalls akustisch erweitertes Plakat von Wien-Tourismus zu bestaunen:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/Rh5_lwwp6w0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenn also jemand von euch in den nächsten Tagen in Paris ist, unbedingt die Metro-Station St. Lazare besuchen! Bis zum 3. April sind die Wiener Sängerknaben dort noch zu hören.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Brand Voice hinter der Marke</title>
		<link>http://rc.acoustic-branding.com/die-brand-voice-hinter-der-marke/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unbekanntes Gesicht, aber umso bekanntere Stimme. Nein, es geht heute mal nicht um Musik. Heute reden wir – und damit sind wir auch schon direkt beim Thema – über  professionelle Sprecher wie z.B. Christian Brückner, denn sie verleihen nicht nur ausländischen Leinwandhelden ihre Stimme. Auch tun sie dies für die Werbung. Denn sie sind die Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbekanntes Gesicht, aber umso bekanntere Stimme. Nein, es geht heute mal nicht um Musik. Heute reden wir – und damit sind wir auch schon direkt beim Thema – über  professionelle Sprecher wie z.B. Christian Brückner, denn sie verleihen nicht nur ausländischen Leinwandhelden ihre Stimme. Auch tun sie dies für die Werbung. Denn sie sind die <strong>Brand Voice hinter der Marke.</strong><span id="more-371"></span></p>
<p>Kaum einer weiß, wie sie aussehen oder wie sie heißen, die Menschen, die z.B. VW ihre Stimme für den Claim „Das Auto“ leihen. Doch ist die Auswahl einer markanten Markenstimme äußerst wichtig für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz einer Marke. Denn nicht nur Musik kann für die Werbung mehr sein als nur bloße Untermalung, auch eine sorgfältig ausgewählte und konsequent eingesetzte Markenstimme schafft eine hohe Wiedererkennung und vermittelt die Markenwerte. Somit gehört nicht nur gebrandete Musik, sondern auch die Auswahl einer passenden Stimme, einer Brand Voice, zu den Aufgaben im <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a> – schließlich geht es hierbei um jegliche akustische Kommunikation der Marke und die findet selbstverständlich auch über Sprache statt.</p>
<p>Eine der wohl bekanntesten Stimmen in unserer kurzen Vorstellungsrunde, die nun folgt, ist wohl Christian Brückner oder kurz: „The Voice“. Bekannt als Synchronstimme von Robert De Niro ist er in der Werbung momentan allerdings nur für den Sportwagenhersteller Porsche zu hören. Viele andere Spots, die nach ihm klingen, werden von Kollegen gemacht, die versuchen seine großartige Stimme nachzuahmen.</p>
<p>Ebenfalls in Werbespots der Automobilbranche hört man Jürgen Kluckert. Er ist nämlich die Stimme hinter dem Claim „Volkswagen. Das Auto.“. Des Weiteren synchronisiert er z.B. Chuck Norris sowie Morgan Freeman und ist Nachfolger des 1994 verstorbenen Edgar Ott in der Rolle von Benjamin Blümchen. Na, wenn das mal nicht vielseitig ist!</p>
<p>Hier ein kleines Interview mit Jürgen Kluckert:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/84stK8MdV-I?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es gibt aber natürlich auch weibliche Stimmen in der Werbung. So hört man u.a. für Air Berlin, Shell, Yogurette und Danone die deutsche Synchronstimme von Julia Robberts, nämlich Daniela Hoffmann. Als Schauspielerin ist sie in Fernsehsendungen wie „Der Landarzt“ oder „Polizeiruf 110“ zu sehen und synchronisierte für Teil 2 und 3 des Films „Ice Age“ die Mammutdame Ellie.</p>
<p>Sehr vertraut ist uns mittlerweile wohl auch die Praktiker-Stimme des Berliner Fernsehschauspielers Manfred Lehmann. Er ist zudem Synchronstimme von Gérard Depardieu und Bruce Willis. Also „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“</p>
<p>Auch Bitburger hat eine Brand Voice: Christian Schult haut uns aber nicht nur Zahlen um die Ohren, wie viele Jahre Entwicklungszeit welche Bierzutat nun gebraucht hat, sondern bringt uns mit seiner Stimme auch die Marken Deutsche Post, DHL und Quelle näher.</p>
<p>Burger King, Deichmann, Dr. Oetker, Ford und Snickers bedienen sich einer Hörspiellegende: Der Stimme von Bob Andrews aus den „Drei ???“, namentlich Andreas Fröhlich. Hättet ihr ihn erkannt?</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/aUPj1siVfZ0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Haltet die Ohren offen! ;-)</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Akustische Werbegrüße aus den Charts</title>
		<link>http://rc.acoustic-branding.com/akustische-werbegruesse-aus-den-charts/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was war zuerst da, Ei oder Huhn? Oder anders: Wo gab es den Song zuerst, im Plattenladen oder im TV-Spot? Nicht selten passiert es, dass Musik aus einem Werbespot so bekannt und auch beliebt wird, dass sie die Charts stürmt. Mit diesem Phänomen befasst sich heute Abend „Die ultimative Chartshow“ (21:15, RTL). Zu sehen gibt Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was war zuerst da, Ei oder Huhn? Oder anders: Wo gab es den Song zuerst, im Plattenladen oder im TV-Spot? Nicht selten passiert es, dass Musik aus einem Werbespot so bekannt und auch beliebt wird, dass sie die Charts stürmt. Mit diesem Phänomen befasst sich heute Abend „Die ultimative Chartshow“ (21:15, RTL). Zu sehen gibt es also <strong>akustische Werbegrüße aus den Charts</strong>! Vorab schon mal einige Beispiele:<span id="more-368"></span></p>
<p>Wahrscheinlich gehörte ich zu den Wenigen, die 2010 bei der ersten Konfrontation mit dem damals aktuellen Vodafone-Spot dachten, den Song kenn ich doch? Veröffentlicht wurde das Album, auf dem „We are the people“ zu hören ist, schließlich auch schon 2009. Doch die Charts eroberte die australische Band „Empire of the Sun“ erst Dank der Werbeagentur Jung von Matt, die für besagten Spot verantwortlich ist. Der Song erreichte sogar Platin-Status!</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/cz89jsvdWI4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Andersherum war es allerdings mit dem Song „Summer Dreaming (Bacardi Feeling)“ von Kate Yanai, der ursprünglich für die Werbung geschrieben, aber im Nachgang auch außerhalb einen riesigen Erfolg hatte.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/IW33mS1Ptf4?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ähnlich war es bei Coca Cola: Der Song „Wavin’ flag“, das WM 2010-Lied schlechthin, beinhaltet sogar das Markenthema, das auch in den aktuellen Werbespots immer wieder zu hören ist, wie ihr schon zu Weihnachten <a href="http://rc.acoustic-branding.com/alte-rituale-und-neue-toene/" target="_blank">hier</a> lesen konntet.</p>
<p>„Was wäre ein Werbeclip ohne Musik? Mit dem passenden Song, kann ein Produkt schnell der Verkaufsschlager schlechthin werden“, so kündigt RTL die heutige Show im Internet an. Recht hat der Sender – zumindest teilweise. Schließlich steckt – sieht man mal von Coca Cola ab – hinter der Songauswahl oftmals keine langfristige Planung. Je bekannter der Song nämlich irgendwann geworden ist und auch im Radio rauf und runter gespielt wird, desto schneller ist er abgenutzt. Deswegen raten die Berater im <a href="http://www.acoustic-branding.com" target="_blank">Sound Branding</a> auch davon ab, bereits zu bekannte Melodien in den Werbespots zu verwenden. Schließlich möchte man verhindern, dass die Rezipienten genervt von dem Chartstürmer ihre negativen Gefühle auf das Produkt und die Marke übertragen. Da ist es doch deutlich erfolgversprechender, setzt man auf ein Markenthema, das in sämtliche genutzte Musik integriert werden kann. Somit ist auch die Musik (und nicht nur das Bild) gebrandet und wird sofort wiedererkannt. Kommt es dann trotzdem zu akustischen Werbegrüßen aus den Charts, kann man die Marke nur beglückwünschen!</p>
<p>Wer nach dem ersten Vorgeschmack nun noch Lust auf Ohio Express, Gabriella Cilmi, Paul Potts, Black und Yael Naim auf der Bühne hat, sollte heute Abend auf keinen Fall „Die erfolgreichsten Werbesongs“ verpassen!</p>
<p>Schönes Wochenende!<br />
Tine</p>
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		<title>Akustische Verwirrung stiftet Citroen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Citroen-Spot überrascht, um es mal ganz wertfrei auszudrücken. So manch einer wird wohl etwas verstört vor seinem Fernseher sitzen und einfach nur den Kopf schütteln (besonders wohl unsere lieben Klassik-Freunde). Und das zumindest solange, bis man den Sinn verstanden hat&#8230; Akustische Verwirrung stiftet der neue Citroen DS5 Hybrid4. Er ist eben „Vollkommen. Anders.“&#8230;
Der Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Citroen-Spot überrascht, um es mal ganz wertfrei auszudrücken. So manch einer wird wohl etwas verstört vor seinem Fernseher sitzen und einfach nur den Kopf schütteln (besonders wohl unsere lieben Klassik-Freunde). Und das zumindest solange, bis man den Sinn verstanden hat&#8230; <strong>Akustische Verwirrung stiftet der neue Citroen</strong> DS5 Hybrid4. Er ist eben „Vollkommen. Anders.“&#8230;<span id="more-364"></span></p>
<p>Der Dirigent zückt seinen Taktstock, leise wird – wie in einer Geheimsprache – im Rhythmus gesprochen, vielleicht das energetische Vorzählen, bevor das Werk gleich erklingen wird? Die ersten Streicher des Sinfonieorchesters sind in Aktion zu sehen, doch was da erklingt, ist alles andere als ein satter Orchestersound: Es ist Marilyn Manson! Während der Dirigent sich die größte Mühe gibt, alles, aber wirklich alles aus seinem Orchester rauszuholen und die Streicher sich einen abfiedeln, die Querflöte ihr schönstes Solo abliefert, hört der Zuschauer wider Erwarten heftigste Rockmusik. Die reinste akustische Verwirrung&#8230;</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/QIhfRPCGvWQ?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Spot passt definitiv zur Werbeaussage: „Vollkommen. Anders.“ Doch was passiert in unseren Köpfen, wenn visuelle und akustische Informationen einfach nicht zusammen passen wollen? Wir werden ganz aufmerksam und wenn man uns die Chance lässt, denken wir darüber nach, versuchen zu verstehen und den Widerspruch zu lösen. Und Citroen liefert uns mit dem Claim „Vollkommen Anders.“ netterweise auch gleich die Auflösung. Doch dadurch, dass wir die entstandene Inkongruenz erfolgreich lösen konnten, erinnern wir uns in positiver Weise an unser Erfolgserlebnis und somit auch an die Marke und das Produkt. Clever, Citroen!</p>
<p>Doch eigentlich wollen wir im <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a> ja gerade den Fit erreichen. Die Musik soll passen. Passen, ja aber wozu eigentlich? Zum Bild? Natürlich zur Marke! Also stellt sich hier dann die Frage: Was passt zu Citroen? Ist es die klassische Musik, die wir erwarten zu hören, oder ist es doch eher Marilyn Mansons „Doll Dagga Buzz Buzz Ziggety Zag“, das wir hören? Wahrscheinlich keines von beidem zu 100 Prozent. Und trotzdem vermittelt die Musik zumindest in Kombination mit den Bildern Markenattribute: nämlich anders, kreativ und innovativ sein.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
<p>﻿</p>
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		<title>Akustischer Flashmob zum „Jahr der Kirchenmusik“</title>
		<link>http://rc.acoustic-branding.com/akustischer-flashmob-zum-jahr-der-kirchenmusik/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 16:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor dem 500-jährigen Reformationsjubiläum, das 2017 gefeiert wird, stellt die Evangelische Kirche in Deutschland das Jahr 2012 als „Jahr der Kirchenmusik“ unter das Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche“. Dass eine solche Aktion auch in die Öffentlichkeit gebracht werden und beworben werden muss, versteht sich von selbst. Die Evangelische Landeskirche in Baden Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor dem 500-jährigen Reformationsjubiläum, das 2017 gefeiert wird, stellt die Evangelische Kirche in Deutschland das Jahr 2012 als „Jahr der Kirchenmusik“ unter das Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche“. Dass eine solche Aktion auch in die Öffentlichkeit gebracht werden und beworben werden muss, versteht sich von selbst. Die Evangelische Landeskirche in Baden hat nun eigens dafür einen YouTube-Spot ins Netz gestellt, der „Mit Rocker und Rollator“ die verschiedensten Menschen musikalisch vereint – „Gottesklang ist überall“, so heißt es am Ende. Ein (leider gestellter) <strong>akustischer Flahmob zum „Jahr der Kirchenmusik“</strong>.<strong></strong><span id="more-362"></span></p>
<p>Eine wohl ganz alltägliche Situation: Eine ältere Dame, die nicht mehr so gut zu Fuß und daher auf ihren Rollator angewiesen ist, möchte die Straße überqueren. Der Fahrer eines roten Sportwagens muss deshalb anhalten. Als es ihm aber zu lange dauert, beginnt er zu hupen. Auch von der anderen Seite kommen bereits Autos, ein Stau entsteht, die Seniorin mittendrin. Und alle hupen sie genervt an. Bis auffällt: Die Reihenfolge der einzelnen Huptöne ergibt eine Melodie! Und zwar nicht irgendeine, nein, man hört das große Halleluja aus Händels Messias! Das hat auch eine Anwohnerin bemerkt, die kurzerhand ihre Posaune zückt (man soll ja schließlich gleich merken, um welche der beiden großen Kirchen es hier geht), ein kurzes Vorspiel zum Besten gibt, und schließlich setzen alle Schaulustigen singend mit ein, dirigiert von einem Rocker auf einem Trike: Halleluja!</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/JyYeMmqYePA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Inspiriert vom Telekom-Spot, in dem Paul Potts mit allen Anwesenden im Leipziger Bahnhof im Rahmen eines akustischen Flahmobs „Freude schöner Götterfunken“ singt, arbeitete Regisseur Patrik Gölz am 8. Oktober 2011 in der Körnerstraße in Karlsruhe mit ca. 80 Komparsen an der Realisierung dieses Werbeclips. Das Besondere an dem einminütigen Film ist für Gölz, dass aus einer scheinbar ganz alltäglichen Situation „plötzlich ein Happening wird“.  Eine Situation, die die Beteiligten durch die gemeinsam geschaffene Musik zusammenschweißt und einen Wow-Effekt hat – eine „schöne andere Idee für die Kirche“, findet der Regisseur. Denn Musik spricht jeden an und auch jeder kennt das Halleluja. Es ist sein Ziel, jeden zu begeistern. Und zwar nicht nur kirchenaffine Menschen, sondern wirklich alle, denn für eben diese Zielgruppe soll auch das Jahr der Kirchenmusik sein. Der Frage, wie man an Kirchenmusik vielleicht auch mal anders herangehen und sie in den Alltag vieler Menschen bringen kann, soll ein <a href="http://www.ekiba.de/9191_16827.php" target="_blank">Videowettbewerb</a> auf den Grund gehen, bei dem man noch bis Ende November eigene Videos einreichen und Geldpreise gewinnen kann. (Hier wäre dann die Chance, mit einem „echten“ akustischen Flashmob zu punkten!)</p>
<p>Kommen wir nun zum Thema <a href="http://www.acoustic-branding.com/" target="_blank">Sound Branding</a>. Sieht man Kirche nämlich ein Stück weit als Marke, ist Kirchenmusik ja in gewisser Weise auch gebrandet, wird also meistens bereits beim ersten Hören treffend zugeordnet und transportiert zudem die Werte der Glaubensgemeinschaft. Landesbischof Dr. Ulrich Fischer schreibt im Grußwort zum Jahr der Kirchenmusik: „Kirchenmusik ist nicht nur künstlerische Verschönerung des Gottesdienstes. Sie ist selbst Ausdruck des Glaubens und zugleich für viele Menschen ein Fenster zum Glauben.“ Zwar gibt es für die Kirche kein Markenthema, das dann musikalisch in den Stücken weiterverarbeitet wird, aber bei den Kirchenglocken lässt sich im weitesten Sinne von einem <a href="http://www.acoustic-branding.com/wissen/glossar/audio-logo" target="_blank">Audio Logo</a> sprechen – auch wenn jedes Kirchengebäude wohl sein eigenes Läuten hat. Die Funktion jedoch, dass das Erklingen dieses Geräuschs sofort mit der Marke, in diesem Fall also mit Kirche, assoziiert wird, ist identisch und funktioniert schon seit Jahrhunderten. Ob die Kirche allerdings katholisch oder evangelisch ist, hört zumindest der Laie nicht raus. Hier kommen dann andere akustische Signale ins Spiel, wie z.B. der Posaunenchor der Protestanten oder die liturgischen Gesänge der Katholiken.</p>
<p>Doch die Bedeutung von Musik im kirchlichen Rahmen geht über die schlichte Wiedererkennungsfunktion hinaus. Denn auch intern gesehen hat Musik in der Kirche einen hohen Stellenwert: „Das Singen und Musizieren ermutigt Menschen, bestärkt sie im Glauben und Hoffen, stiftet Gemeinschaft und vermittelt Lebenssinn. Kirche ist darum ohne Musik nicht denkbar. Diese Bedeutung der Kirchenmusik bringt das Motto des Jahres der Kirchenmusik in der Evangelischen Landeskirche in Baden auf den Punkt: ‚Kirche macht Musik – Musik macht Kirche’“, so der Landesbischof. Und sie ist vielfältig. Bei jahrhundertealten Chorälen über Gospelmusik bis hin zu modernen Pop-Kantaten kann sich jeder in der Kirche wiederfinden. Somit sorgt der <a href="http://www.acoustic-branding.com/wissen/glossar/corporate-sound" target="_blank">Corporate Sound</a> in all seinen stilistischen Ausprägungen auch nach innen für eine „Unternehmensidentifikation“.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Akustisches Design einer Telefonwarteschleife par excellence</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 16:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>audio consulting group</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ahnt man nichts Böses, möchte im Dezember 2011 einfach nur telefonisch seinen Kontostand bei der norwegischen DNB Bank abfragen und dann das: Statt der normalen langweilig gesprochenen Menüführung erklingt plötzlich ein wundervoller Knabenchor! Und zwar nicht irgendeiner, sondern der von der Bank gesponsorte und wohl auch über die Grenzen Norwegens hinaus bekannte Norwegian Broadcasting Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ahnt man nichts Böses, möchte im Dezember 2011 einfach nur telefonisch seinen Kontostand bei der norwegischen DNB Bank abfragen und dann das: Statt der normalen langweilig gesprochenen Menüführung erklingt plötzlich ein wundervoller Knabenchor! Und zwar nicht irgendeiner, sondern der von der Bank gesponsorte und wohl auch über die Grenzen Norwegens hinaus bekannte Norwegian Broadcasting Boys’ Choir „Sølvguttene“, was übrigens soviel wie „Boys of Silver“ bedeutet. Hier konnte man es also erleben, das <strong>akustische Design einer Telefonwarteschleife par excellence!</strong><span id="more-358"></span></p>
<p>Die Idee der Bank dabei war, ihre Sponsoring-Aktivitäten bei ihren Kunden bekannter zu machen. Um möglichst viele von ihnen zu erreichen, wählte sie dafür als Kontaktpunkt das Telefonbanking. Hierfür ließ man dann den gesponsorten Chor machen, was er am besten kann: singen. Pünktlich zur Weihnachtszeit, nämlich vom 1. bis zum 27. Dezember, war es dann soweit: Bei Anruf sang der Knabenchor jedes einzelne Wort des automatisierten Telefonmenüs, das sonst von einer männlichen Stimme vorgelesen wird. Offenbar gefiel das, denn in diesem Zeitraum wurde der Service über 2 Millionen Mal angerufen – und das bei einer norwegischen Bevölkerungszahl von gerade einmal 4,9 Millionen!</p>
<p>Für die Aufnahmen des akustischen Designs der Telefonwarteschleife war zuvor jeder Junge einzeln ins Studio geschickt worden, um eine optimale Abmischung des Chorgesangs zu erreichen. Das Resultat könnt ihr nun hier hören:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/MDOqS2OOrZs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn es sich hier um eine aufwendige Promotion/Sponsoringaktion handelte, so können wir ebenfalls in Bezug auf das Thema <a href="http://www.acoustic-branding.com" target="_blank">Audio Branding</a> zustimmen, dass dieser Chorgesang zu den Werten einer Bank passt, die für Vertrauen und Qualität steht. Und gerade zu Weihnachten war das akustische Design der Telefonwarteschleife für die Kunden doch ein schönes Geschenk!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Tine</p>
]]></content:encoded>
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