Audio Branding Allgemein
Multisense Kongress
Liebe Researchers Club Community,
nach einiger Zeit der Stille (auch ein akustisches Event), wollen wir das Forum wieder verstärkt nutzen. Viel passiert in unserem Bereich und das ist gut so. Mittlerweile wird das Thema auch von der Deutschen Messe aufgegriffen. Unter dem Titel “Multisense Kongress” findet am 15.9. in Essen ein Kongress zum Thema multisensorische Markenführung statt. Und der gute Ton ist natürlich ein wichtiges Thema dabei. Es wird u.a. eine Key Note von Martin Lindström geben. Auf einer abschliessenden Panel Diskussion, werde ich auch die Fahne der akustischen Markenführung hochhalten. Die Veranstaltung ist sicher sehr interessant aber auch nicht ganz günstig. Immerhin konnten wir einen Rabatt aushandeln (statt € 890 für diesen kompakten Tag, € 750). Wenn Ihr Euch da einfinden wollt, gebt uns kurz Bescheid. Es wird neben interessantem zur akustischen Markenführung auch über psychologische Wechselwirkung mit anderen Sinnen gesprochen Dabei kommt das Thema Sound und Musik bzw. Corporate Sound Identity immer wieder prominent vor.
Ansonsten werden wir Euch wieder regelmäßig über Interessante Neuigkeiten zum Thema akustische Markenführung bzw. acoustic branding auf dem laufenden halten. Bald folgt ja auch der 2. Audio Branding Kongress in Hamburg.
Schönen Tag und beste Grüße
Wilbert Hirsch
Drittes Researchers Club Symposium in Hamburg
Endlich ist es wieder soweit:
am 14. Februar findet in den Räumen der audio consulting group in Hamburg das dritte Researchers Club Symposium statt. Forscher, Experten und Interessierte kommen zusammen, um sich über den aktuellen Forschungsstand zu Acoustic Branding auszutauschen.
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Schon gehört? Hamburg hat jetzt ein Hörkino!
Der Trend des Hörbuches und Hörspiels verlässt die sichern Gefilde des iPod und schleicht sich ins Dunkel der Kinosäle. Hören als institutionalisiertes Gruppenerlebnis: gemeinsam hört man mehr, das wusste auch schon John Cage, als er ganze Konzertsäle zum Stille lauschen brachte.
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Kling, Glöckchen, klingelingeling
Vielleicht geht es Euch da draußen auch manchmal so, dass man gelegentlich vor lauter Arbeiten und Forschen den Blick für die kleinen Dinge bzw. für’s Wesentliche in unserem Leben verliert. Wer mit kleinen Kindern zu tun hat, der weiß, wie deren Augen zu dieser Jahreszeit ganz besonders funkeln. Die letzten Tage vor Weihnachten – das Megaevent für alle Kinder – sind vor Spannung kaum noch auszuhalten. Damit man die Zeit schneller verrinnt – nicht nur für die Kinder – haben wir Menschen uns diverse Dinge einfallen lassen: Adventkranz, Nikolausbesuche, Adventskalender und natürlich viele, viele Advents- und Weihnachtslieder.
Überhaupt: was wäre Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Es besteht kein Zweifel, dass in unseren Köpfen ganz bestimmte Klangassoziationen mit Weihnachten verbunden sind: Weihnachtslieder als eine akustische Marke!
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Die Acoustic Identity eines Wahlsiegers
In dem Spiegel Online Artikel “Die Wiederauferstehung des amerikanischen Traums” wird die Tonalität des neuen amerikanischen Präsidenten beschrieben. Eine Acoustic Identity, die ganz offensichtlich stark emotional mit der Hoffnung auf Wandel verbunden ist:
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Audiologos am Point of Sale
Hallo alle zusammen,
jetzt wird es Zeit meine Bachelor Arbeit hier auch mal vorzustellen. Zunächst zu meiner Person, ich bin der Stephan, 24 Jahre alt und studiere Audiologie & Hörtechnik an der Fachhochschule Oldenburg. Für alle die von diesem Studium noch nichts gehört haben gibt es hier ein paar mehr Informationen:
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Mercedes Audio-Logo
…und noch ein ganz interessanter Fall, auf den wir hier gestoßen sind.
Mercedes Audio Logo – It’s all in the Preset Baby!
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Hört die Bäume trinken!
Hallo!
Bei den Recherchen für meine Diplomarbeit bin ich auf etwas gestoßen, was zwar weniger mit dem Thema meiner Arbeit selbst zu tun hat, aber trotzdem ziemlich interessant klang und ich es euch deshalb auch nicht vorenthalten möchte. Es geht um einen Artikel auf BBC News, in dem ein Projekt in Gloucestershire (UK) vorgestellt wird, bei dem ein Künstler mit Hilfe einer eigens hierfür konzipierten Installation die Geräusche aufnehmen konnte, die entstehen, wenn das Wasser durch die Xyleme (dünne Gefäße hinter der Rinde) im Baum nach oben fließt. Sein Ziel ist, die Leute dafür zu sensibilisieren, dass ein Baum kein statisches Objekt ist, sondern ein sich ständig änderndes Lebewesen.
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Audio-Branding-Podcast
Hallo zusammen,
wir (MarkenRegie) haben kürzlich den ersten deutschsprachigen Audio-Branding-Podcast gestartet. Die erste Episode unseres Audio-Branding-Podcasts führt in die spannende Thematik der akustischen Markenführung ein und trägt den Namen “Die Macht der Akustik”. Auf verständliche Art und Weise werden in der ersten Folge die Grundlagen für das Thema Audio-Branding gelegt.
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Sound Klischees
Menschen lieben Stereotype. Besonders das Filmsounddesign scheint ein reiches Sammelbecken von akustischen Klischees darzustellen; so verfügen überdimensionale Tiere und bedrohliche Ungeheuer über schreckliche Brülllaute, Fahrräder klingeln und Autobremsen quietschen grundsätzlich.
Bemerkenswert ist jedoch, dass es ein einzelner Soundeffekt aus den 1950er Jahren – ein einfacher Schrei – geschafft hat, seither in über 140 Filmen aufzutauchen. Eine (unvollständige) Kompilation findet sich hier.
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Audio Branding bei ProSieben
Audio Branding ist beim Fernsehen gang und gäbe. Im Bereich der deutschen Privatsender war ProSieben einer der ersten, der eine konsequente akustische Identität erkennen ließ. Dort entstand bereits 1994 das markante dreitönige Motiv, das bis heute in seiner Melodie und Rhythmik unverändert blieb und als Audiologo bekannt ist. Doch das Audiologo ist nicht das einzige Brand Element, das über den ganzen Sendeablauf verstreut ist und ständig wiederkehrt. Auch Label Jingles, Trailer oder diverse Musiken sind ein fester Bestandteil des Brandings des Senders.
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Auswirkungen von Audiologos auf die Einstellung zur Marke
Liebe Researcher,
als “akustisches Identifikationselement einer Marke” werden Audiologos vor allem mit Lern- und Gedächtniszielen in Verbindung gebracht. In der Literatur konnte ich ebenfalls Aussagen finden, in denen Audiologos eine emotionsauslösende, imagebeeinflussende Wirkung zugesprochen wird. Dies weckte meine Neugier, sodass ich mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit der Frage beschäftigt habe, welche Auswirkungen Audiologos auf die Einstellung von Konsumenten zu einer Marke haben können.
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Wi-Fi polling device: future or spiritless?
A smart party system is developed by computer scientists.
Software running on each device beams the user’s playlist to a nearby computer, which is connected to an amp and speakers. The computer takes a poll of titles to work out the most popular genre and can also copy and play tracks from each device. It can then play music from the most popular overall music genre or tracks supplied by each party-goer in turn.
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Musik und Markenkommunikation im Jahr 2007 – Eine Bestandsaufnahme
Die Auswertung von 140 TV-Spots im vergangenen Jahr zeigt: Musik wird in 88% der Spots eingesetzt. Während Musik in nahezu allen Spots ihren Einsatz findet, präsentieren die Unternehmen sich und ihre Produkte und Marken nur in einem Drittel der Spots durch eine ganzheitliche akustische Identität.
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Biophonie
Ist nach Bernie Krause „[…] that portion of the soundscape contributed by nonhuman creatures”.
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Musikalische Straßen in Japan
Dass Japaner musikbegeistert sind, ist ja hinlängst bekannt. Nun versucht in Japan das Hokkaido Industrial Research Institute den musikalischen Spieltrieb ihrer japanischen Landsleute zur Geschwindigkeitskontrolle auf öffentlichen Straßen zu nutzen. Auf drei „Musikalischen Straßen“ werden in unterschiedlichen Abständen Rillen in die Straße gesetzt (kennt man ja auch von Straßenmarkierungen). Je nach Abstand der Rillen – und natürlich nur bei der richtigen Geschwindigkeit – entstehen im Autoinneren Töne unterschiedlicher Höhe. Auf diese Weise können ganze Musikstücke mit dem Auto im wörtlichen Sinne „erfahren“ werden. Die Straßen sind mit überdimensionalen – und natürlich sehr bunten – Noten gekennzeichnet.
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Stille – ein “meritorisches” Gut
Eher zufällig bin ich auf einen Wandel meiner auditiven Rezeptionsgewohnheiten aufmerksam geworden. Gemeint ist hiermit im Besonderen die allgegenwärtige Berieselung mit Musik aus unterschiedlichsten Quellen, wie Radio, MP3-Player und Konsorten. Während es für mich in meiner Erinnerung vor einiger Zeit noch selbstverständlich war, zu allen möglichen Gelegenheiten Musik zu konsumieren – zwar nie völlig wahllos, aber dennoch recht selbstverständlich in allen denkbaren Situationen – bemerke ich immer stärker eine Tendenz, auf dies gezielt zu verzichten und lieber die Stille oder besser Ruhe (es gibt wohl kaum einen relativeren und dehnbareren Begriff als diesen) zu absorbieren. So wie beispielsweise am gestrigen Sonntag beim freizeitlichen Langstreckenlauf in einem nahe gelegenen Park: Statt der üblichen, in der Regel recht aggressiven musikalischen Untermalung in-aure, die dem erhöhten Rhythmus und Pulsschlag einer körperlichen Anstrengung gleichkommt und subjektiv anzutreiben vermag, war es eine wahre Wohltat, nur den Umgebungsgeräuschen des Parks ausgesetzt zu sein. Inklusive eines gewissen Grundrauschens der nicht allzu weit entfernten Hauptstraße und sporadischer Auszüge des Flugverkehrs. Im Großen und Ganzen jedoch eine friedliche Ruhe, die ein selten gewordenes Gut der heutigen Lebens- und Hörgewohnheiten zu sein scheint, jedenfalls in meiner Erfahrung. Besonders bemerkenswert, da dies offenbar, zumindest teilweise, eine bewusste Abwendung von eben dieser Ruhe beinhaltet.
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Klangarchitektur konkret – Talking ’bout Soundscape?
Ein Artikel auf Spiegel-Online vom 27.08.2007 thematisierte die Arbeit des Masterstudenten Yukio Van Maren King, der Wirkung von Klang, exemplarisch in der Großstadt Berlin, auf die Spur zu kommen. Mit Mikrofon und Aufnahmegerät bewaffnet schafft er digitale Abbilder der akustischen Umwelt, von denen man sich auf seiner Homepage www.berlincast.com einen Eindruck verschaffen kann. Über „Hörenswürdigkeiten“ und „einer Klangidentität der Stadt“ benennt er Parallelen zur visuellen Wahrnehmung und Bewertung eines Ortes. Sein Forschungsgegenstand, die Wahrnehmung des Menschen bezüglich seines täglichen akustischen Umfelds, klingt im ersten Moment innovativ und neuartig. Und in der Tat ist die akustische Umwelt ein stark vernachlässigter Aspekt, der zu Gunsten der visuellen Wahrnehmung in den Hintergrund tritt. Ein Grund mehr zur Freude, dass diese Thematik ein wenig in den Vordergrund eines etwas erweiterten öffentlichen Interesses tritt.
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Akustische Umweltverschmutzung
Der Klangökologie kommt beim Acoustic Branding eine sehr hohe Bedeutung zu. Fälschlicher Weise wird akustische Markenführung immer noch automatisch mit einem Mehr an akustischen Reizen assoziiert. Die Stichwörter sind beispielsweise Dauerberieselung, Fahrstuhlmusik, Muzak und eben auch akustische Umweltverschmutzung.
Tatsächlich ist Acoustic Branding jedoch in erster Linie eine Strategieentwicklung zum gezielten und sinnvollen Einsatz von akustischen Reizen. Es geht hier also nicht um mehr Einsatz von Musik und Klang, sondern um den besseren Einsatz! Dies beinhaltet unter Umständen auch genaue Regelungen, wo und wann Musik und Klang nicht eingesetzt werden sollten. Auch die Pause – die Stille – ist ein besonders wichtiges Element der akustischen Markenführung.
Dass man sich gegen penetrante Dauerwerbung und die damit einhergehende und viel zitierte Reizüberflutung wehren kann, hat auf eindrucksvolle Weise São Paulos Bürgermeister Gilberto Kassab bewiesen. Mit dem Lei Cidade Limpa, dem Saubere-Stadt-Gesetzt, verbannte er in einer Blitzaktion sämtliche Außenwerbung aus der viertgrößten Stadt der Welt (11. Mio. Einwohner). Bis jetzt betrifft dies in erster Linie die visuellen Reize. Geht es jedoch nach Kassab, werden andere Reize folgen. Explizit nennt er auch sound pollution:
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Ng…ng…ng…oder: Das nervt!
Schon vor einem Monat entdeckte ich den Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Er handelte von Beziehungen und Geräuschen. Solchen Geräuschen, die unser Partner macht und die wir am Beginn einer Beziehung für „niedlich“ und „süß“ finden, nach einer Zeit aber „nervend“ und „verzichtbar“. Dazu gehören „Knispel“, „ng ng ng“ oder „chrrrrrrrrr“…
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James Last bringt Haie in Wallung
Eine wirklich amüsante…räusper…interessante Entdeckung machten zehn deutsche Aquarien bei einer Studie zur Wirkung von Musik auf die Triebe von Haien. Die Ungetüme, die vor den Küsten Australiens und der USA manchmal sogar Surfer angreifen, wurden jetzt mit Musik bestrahlt. Nicht, um herauszufinden, welche Klänge sie abschrecken würden. Vielmehr dachten sich die Inhaber der deutschen Sea Life Aquarien, den Haien ein neues Image zu verpassen. Sie spielten vier Wochen lang täglich zwei Stunden unterschiedliche Musikgenres und beobachteten dabei das Verhalten der Fleischfresser. Das Ergebnis erstaunte sogar die Wissenschaftler. Während Evergreens wie James Last, Joe Cocker oder Salt’n'Pepa die Tiere anregte, sich im Takt zu bewegen oder etwas für den Nachwuchs zu tun, sorgte Britney Spears für Langeweile im Haifischbecken. Für den Zuschauer natürlich, denn die Tiere reagierten auf die ehemalige Pop-Prinzessin mit grenzenloser Ignoranz.
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Klingendes Papier aus Schweden: Paper Four
Wer Wilbert Hirsch kennt, der hat sicher auch schon mal von seiner Vision gehört, dass in Zukunft auch die Produktverpackungen audio-visuell animiert sein werden. Sein Lieblingsbeispiel ist dabei eine Sequenz aus „Minority Report“, in der animierte Cartoons auf einer Packung Cornflakes rumalbern.
Jetzt scheint dies mit der vierten Generation von schwedischen Papierprodukten, „Paper Four“, nicht mehr in allzu weiter Ferne zu liegen.
Die Mid Sweden University hat in Kooperation mit der schwedischen Papierindustrie im Rahmen des Forschungsprogramms Fiber Science and Communication Network (FSCN) ein Verfahren entwickelt, in dem durch mit leitungsfähiger Tinte ganze Lautsprechersysteme auf ein Papier aufgedruckt werden können. Auf diese Weise bekommt das Papier seine dritte Dimension: Sound! Als erste mögliche Anwendungsgebiete werden Werbeplakate und Produktverpackungen genannt.
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Multisensorisches Marketing
Als neue interne Diplomandin bei der audio consulting group möchte auch ich den researchers club nutzen und mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Stephanie Lux, ich bin 24 Jahre alt und habe am 1.Februar mit meiner Diplomarbeit begonnen. Ich komme aus Cottbus und studiere an der FH Lausitz in Senftenberg, einer kleinen Stadt, welche ungefähr 40km südlich von Cottbus liegt.
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Stille Nacht
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so manche Diplomandin/Diplomand wird sich entweder eine wohlverdiente Pause gönnen oder die stille Zeit nutzen, um etwas Text auf die leeren Seiten zu bekommen.
Warum eigentlich stille Zeit? Ich habe das Gefühl dass der allgemeine Lärm- und damit auch Stresspegel kurz vor Weihnachten noch mal so richtig ansteigt! Wie ich eben feststellte, ist der Begriff „stille Zeit“ inzwischen vielen Leuten gar nicht mehr geläufig. In Bayern, wo ich herkomme, sagt man dagegen noch „stade Zeit“.
Jeder kennt das „Lied stille Nacht, heilige Nacht“. Es ist das beliebteste und bekannteste Weihnachtslied der Welt, und es beschreibt etwas, was wir wohl nur noch an Heiligabend erleben können: alles wird still.
Stille ist faszinierend und eines der wichtigsten Elemente der akustischen Markenführung! Vielen haben das noch nicht begriffen: Ohne Stille entsteht kein Kontrast zum Klang.
Da die vorweihnachtliche Zeit, wie bereits oben festgestellt, alles andere als still ist, wird der Kontrast zur Heiligen Nacht umso deutlicher. Ich empfehle daher allen Interessierten der akustischen Markenführung, am 24. Dezember einmal zwischen 21 und 23 Uhr raus auf die Straßen zu gehen und, während alle anderen im Wohnzimmer vorm Weihnachtsbaum Geschenke auspacken, einen kleinen, aber besinnlichen Spaziergang in der Nachbarschaft zu unternehmen. Ihr werdet sehen – äh – hören: so habt Ihr Eure Umgebung noch nie erlebt – alles ist irgendwie anders – feierlich – schön – eben still!
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