Allgemein
Akustisches Design einer Telefonwarteschleife par excellence
Da ahnt man nichts Böses, möchte im Dezember 2011 einfach nur telefonisch seinen Kontostand bei der norwegischen DNB Bank abfragen und dann das: Statt der normalen langweilig gesprochenen Menüführung erklingt plötzlich ein wundervoller Knabenchor! Und zwar nicht irgendeiner, sondern der von der Bank gesponsorte und wohl auch über die Grenzen Norwegens hinaus bekannte Norwegian Broadcasting Boys’ Choir „Sølvguttene“, was übrigens soviel wie „Boys of Silver“ bedeutet. Hier konnte man es also erleben, das akustische Design einer Telefonwarteschleife par excellence!
![]()
Ohren spitzen für The Bark Side von Volkswagen
Elf wild durcheinander kläffende Hunde, na das kann ja heiter werden, denkt man sich im ersten Moment bei dem neuen TV-Spot The Bark Side von Volkswagen. Dieser wurde als Teaser für den Volkswagen-Spot beim Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga, dem am 5. Februar stattfindenden Super Bowl, nun bereits veröffentlicht. Doch hört man genau hin, erkennt man nach kurzer Zeit sogar eine Melodie im Gebelle und Gejaule! Und diese Musik ist in Verbindung mit VW nichts Neues, schließlich war John Williams’ „Imperial March“ schon im letzten Spot mit dem kleinen süßen Darth-Vader-Jungen mit dabei.
![]()
Ein akustischer Weihnachtsgruß oder auch „Joy to the World“ auf neuseeländische Art
Den Menschen Freude bringen und diese Freude dann teilen, eigentlich ein klassisches Weihnachtsmotto. Die neuseeländische Art „Joy to the World“ zu bringen klingt allerdings ein bisschen anders als das uns wohlbekannte Weihnachtslied. Zudem war man in Neuseeland mit dem akustischen Resultat aus Cadburys „Share the Joy“-Kampagne auch ein bisschen früher (oder vielleicht auch ein bisschen zu spät? ;-)) dran und brachte schon im letzten Sommer den „Cadbury Share the Joy Song“ heraus. Ein Song gemacht aus den Geräuschen, die für Neuseeländer Freude ausdrücken. Unser diesjährige akustische Weihnachtsgruß für euch!
![]()
Alte Rituale, neue Töne
Zur Weihnachtszeit möchten wir diesen Post alten Ritualen und neuen Tönen widmen.
Sie kennen vielleicht die Geschichte vom Weihnachtsmann und seinem Outfit? Noch bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts hatten die Menschen auf der Welt recht unterschiedliche Vorstellungen – in Deutschland z.B. war er meist grün. Seit Coca-Cola den Weihnachtsmann in seinen CI Farben gewandet durch die Welt schickte, hat sich dieses Bild vereinheitlicht. Der Weihnachtsmann ist (Coca-Cola) rot!
![]()
Akustische Inszenierung einer kulinarischen Verführung
Zur Einstimmung auf das kommende Wochenende habe ich einen spannenden Spot für euch entdeckt – eine kleine akustische Inszenierung einer kulinarischen Verführung. Sogar passend zur Weihnachtszeit – in der ja bekanntlich eine Versuchung nach der anderen auf uns wartet und uns zu verführen versucht. Deswegen fällt es vermutlich jedem von uns sehr leicht, sich in den Hauptdarsteller hinein zu versetzen…wen ich damit meine? Eine kleine Maus!
![]()
Haribo macht die akustische Markenberatung froh…und die Tine ebenso!
Wie ihr in unserer kleinen Vorstellungsrunde schon lesen konntet, habe ich meine Bachelorarbeit zur „Bedeutung von ‚Musical Fit’ im Audio Branding“ geschrieben. Ein Kapitel daraus möchte ich euch nun etwas näher bringen und zwar die Analyse der Soundelemente von Haribo.
![]()
Sound Design von Telefonwarteschleifen – Jens Köckritz slammt
Nein, Jens Köckritz hat kein Gedicht zum Thema Sound Design von Telefonwarteschleifen bei einem Poetry Slam zum Besten gegeben. Er stand am 7. März 2011 mit seinem Beitrag „My life on hold: Leben mit der Telefonwarteschleife“ beim Science Slam Berlin auf der Bühne und präsentierte dem anwesenden Publikum die Forschungsergebnisse seiner Magisterarbeit mit dem Titel „Audio Branding: Qualitative und quantitative Untersuchung zur Wirkung von Telefonwarteschleifen“. Diese hatte er 2008 im Rahmen seines Musikwissenschafts- und Psychologiestudiums mit Unterstützung der audio consulting group in Hamburg verfasst. Hier nun ein kurzer Bericht seines Auftritts:
![]()
Vier neue Ohren in der akustischen Markenberatung – Christine und Christine stellen sich vor
Hallo!
Hier sind Christine und Christine. Wir machen gerade ein Praktikum in der akustischen Markenberatung. Ja, ihr habt richtig gelesen. Christine und Christine, so wie Brunner und Brunner oder Klaus und Klaus. Nur, dass wir euch hier (höchstwahrscheinlich) nichts vorsingen werden – aber bloggen, das werden wir für euch! Und zwar über alles, was uns spannendes zum Thema Sound Branding zu Ohren kommt.
![]()
Akustische Spielwiese: So klingt Jim Carrey
Wer hätte das gedacht: Die offizielle Webseite von Jim Carrey gewinnt erst im vergangenen Jahr 2010 den Southwest Web Award und das ist nur einer von vielen. Warum wir das hier vorstellen ist ganz einfach, unter www.jimcarrey.com werdet ihr auf eine akustische Spielwiese entführt – ob ihr es wollt, oder nicht. Am besten alle Termine gleich in dieser Sekunde absagen. Im folgenden Text werde ich den so hochgepriesenen Internetauftritt von Jim Carrey etwas genauer unter die Lupe und die Ohren nehmen. Das akustische Design bringt hier Spektakuläres mit sich. Die mysteriösen Klänge zaubern eure Sinne in ein magisches und unberührtes Universum. So erklingt nach einem Klick auf eine lebende Zauberhand Martin Luther King mit „I have a dream“, oder Whitney Housten. Aber seid gespannt, denn der zweite und alle weiteren Klicks auf diese Zauberhand sorgen garantiert für zahlreiche Überraschungen!
![]()
Smartphone mit optimierter Audio-Technologie
In diesem Post geht es mal nicht um Audio Branding oder um Musik und Klang selbst, sondern um eine technische Besonderheit des taiwanischen Smartphone-Herstellers HTC.
![]()
Konzertmilch – so schmeckt Musik
In diesem Artikel könnte ich jetzt wunderbar viel über den Einfluss von Musik schreiben und wie diese Einflüsse für die akustische Markenführung genutzt werden können. Noch viel spannender würde das Thema werden, wenn wir es ganzheitlich unter der multisensorischen Wahrnehmung betrachten – denn hier zeigen sich Interaktionen zwischen unseren Sinnen. Doch das alles werde ich hier nicht tun, denn es geht…
…um Kühe. Nicht um irgendwelche Kühe, sondern um Kühe, die dem Konzerthaus Dortmund gerade zu großer Bekanntheit verhelfen. Und dieses Projekt ist so schön, dass ich es nicht weiter beschreiben, sondern einfach mit dem dazugehörigen Film wirken lassen möchte. Eine ganz zauberhafte Idee von Jung von Matt/Elbe, die verdienter Weise gerade mit dem Grand Prix beim ADC ausgezeichnet wurde.
![]()
Musikvideo für BMW
Das Thema Audio Branding wird bei vielen Automobilherstellern sehr groß geschrieben. Besonders natürlich das Sound Design bzw. Sound Engineering der einzelnen Komponenten, wie Motorengeräusche, Türen, Blinker, Navigation etc. Aber auch in der Kommunikation sind viele Marken durchaus hörbar und differenzieren sich durch ein prägnantes Audio Logo und zum Teil sehr ausgefeilte akustische Identitäten. Eine neue Darstellung des Markenklangs hat gerade BMW veröffentlicht – ein Musikvideo, dessen Sound sich ausschließlich aus den Fahrzeuggeräuschen des neuen BMW 1er zusammensetzt.
![]()
Der schönste Klang Deutschlands
Seit einigen Tagen hat die Firma Geers Hörakustik ein spannendes Projekt veröffentlicht, das auch für alle, die sich mit Audio Branding beschäftigen sehr interessant sein kann. Auf einer eigens dafür gestalteten Website wird „der schönste Klang Deutschlands“ gewählt. Jeder hat dort die Möglichkeit, seine Lieblingsklänge zu beschreiben, direkt als Audiodatei hochzuladen oder einfach nur mitzuvoten.
![]()
Der Einfluss auditiver Elemente auf den Marketingerfolg
Hola Amigos,
Ich heiße Roberto Santos, komme aus Ecuador und bin 26 Jahre alt. Ich studiere Technologie Management & Marketing an der FH-Kiel. Seit 1 Mai 2010 arbeite ich bei der audio consulting group und schreibe hier meine Bachelorarbeit über den Einfluss auditiver Elemente auf den Marketingerfolg.
![]()
Barcode in D-Dur
Wenn Pachelbel damals schon die technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderst zur Verfügung gestanden hätten… Er hätte den Erdbeerjoghurt mit der Tiefkühlpizza zusammen harmonieren lassen – und bestimmt einen ganzen Supermarkt zum klingen gebracht. Das Sinfonieorchester der Lebensmittel sozusagen. Eine App fürs iPhone machts möglich. Die Kamera des Smartphones dient dabei als Barcodeleser, wobei jedem Strichcode verschiedene Melodien zugeordnet werden können. SPON hat dazu gestern einen Artikel veröffentlicht.
![]()
Nostalgisches Sound Design
Es ist inzwischen durchaus bekannt, dass der Sound von Autos nicht mehr dem Zufall überlassen ist, sondern einem gut durchdachten Sound Design unterliegt. Akustisch getunte Motoren versprechen Fahrspaß, der Klang der Autotüren vermittelt Kraft und Sicherheit. Doch das ist noch lange nicht alles… Mit einer sympathischen Portion Nostalgie zeigt der aktuell in Frankreich laufende Spot von Citroën die vielen kleinen Details, mit denen sich heute Sound Designer und Audio Branding Experten beschäftigen.
Viel Spaß dabei!
![]()
Akustische Differenzierung
Der Morgen macht den Tag…
Mit dieser Devise wählte die Marke Nutella den Song “The winner is” von Mychael Danna feat. DeVotchKa für Ihre aktuelle Kampagne aus. Leider fiel dabei wohl nicht auf, dass sich genau diese Musik bereits die Monate zuvor in den Arla-Spots Gehör verschaffte.
![]()
Schrei, wenn du mich liebst!
An dieser Stelle mal ein Hinweis der nicht direkt mit Audio Branding in Verbindung steht, bei dem die Macher aber dennoch auf einen auditiven, oder besser lautstarken Effekt setzen. Die Werbeagentur eines bekannten Autoherstellers hat sich eine interessante Marketingidee ausgedacht: Pünktlich zum Valentinstag können Fans eines bestimmten Automodells ihrem Partner oder ihrer Partnerin auf einer extra dafür eingerichteten Homepage einen Liebesbeweis erbringen. Nur wer laut genug „liebt“ und mit seiner gebrüllten Nachricht eine bestimmte Dezibelmarke des sogenannten Love-O-Meters überschreitet, dessen Botschaft wird auch aufgezeichnet und kann dann per E-Card an die oder den Liebste/n verschickt oder auf Facebook gepostet werden. Nähere Infos gibt’s auf Horizont.net.
![]()
Musik per Fingerschnipp
Es gab eine Zeit, in der man zum Musizieren noch ein Instrument beherrschen musste. Diese Zeit ist längst vorbei. Dann folgte eine Epoche, in der man zum Musik machen lediglich befähigt sein musste einen Computer zu bedienen. Doch auch diese Zeit ist nun vorbei. Der neue Beamz Player macht es möglich: jetzt kann wirklich jeder dudeln. Dazu reicht es völlig aus, die Finger zwischen einer Infrarotschnittstelle hin- und her zu bewegen und schon spielt man die schönsten Töne. Ob sich Experten für akustische Markenführung und Sound Designer diesen technischen Fortschritt zu Nutze machen können? Man darf gespannt sein.
![]()
Der Sound der Zukunft
Stell Dir vor, Du steigst mitten in der Stadt in Deinen nagelneuen Sportwagen ein, drehst den Schlüssel um, gibst Vollgas und – keiner kriegt es mit. Oder stell Dir vor, Du gehst nichts ahnend über die Straße, und kannst Dich gerade noch mit einem Hechtsprung vor dem roten Flitzer retten – den Du nicht hast kommen hören. Mit diesen und ähnlichen Problemen beschäftigen sich zurzeit die Sound Designer und Acoustic Branding Experten von Audi und Co. Denn die neuen Elektromotoren, mit denen die Automobilhersteller in Zukunft auf den Markt drängen, werden den Sound der Straße massiv verändern.
![]()
Acoustic branding und der Nachwuchs.
Die Zeit hat in Ihrer Online Ausgabe letzte Woche einen interessanten Artikel zum Thema “Akustische Markenführung als Chance für Sound-Designer und Komponisten” veröffentlicht. Aber nicht nur für Musiker sondern auch für Marketingstrategen und BWL’er werden hier interessante Perspektiven aufgezeigt.
![]()
Product Sound & Automobile
In der heutigen Ausgabe von Spiegel Online steht ein Bericht, bei dem es um den Sound verschiedener Porsche Modelle geht. Dazu kann man Hörbeispielen erleben, wie differenzierend diese Klänge sind. Das ist in Hinsicht auf den ABA Kongress, der sich ja auch mit dem Thema eCars beschäftigt sicherlich interessant.
Gespannt dürfen wir auf die Präsentation von Audi sein, die ja den Klang bzw. das Motorengeräusch ihrer Fahrzeuge mit großem Aufwand aufgenommen haben. Dies kann für die Entwicklung des (Marken-) Produktklanges von eCars, wie auch für die akustische Markenführung verwendet werden. Das geräuschhafte Audio Logo lässt sich sicherlich auch integrieren . . . Wir dürfen gespannt sein. Hier geht es zum Artikel über den Klang der verschiedenen Porsche Modelle.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,721752,00.html
ABA (Audio Branding Kongress)
Bald ist es wieder soweit. Noch bevor Weihnachten mit seiner akustischen Identität, den seliger klingenden Glocken, eingeläutet wird, findet in Hamburg zum 2. mal der Audio Branding Kongress statt. Am 5. November haben Cornelius, Kai und Rainer mit viel Engagement und Zeit ein interessantes Programm zusammengestellt, das sich in diesem Jahr vor allem um das Thema “Driven by Sound” dreht.
![]()
Ein Aprilscherz im September ?
Zuerst dachte ich, das kann doch gar nicht gehen, aber es sieht so aus als ob doch. Ein Touchscreen der nur deshalb funktioniert, weil die Geräusche die bei der Bedienung (momentan noch per Stift oder Fingernagel) entstehen, analysiert werden und daraus in Echtzeit die Bewegung und Position ermittelt wird. - Unglaublich.
![]()
Alte Meister und wie Farbe wirklich klingt
Eine interessante Forschung bei der zwar Audio Branding keine Rolle spielt, die aber zeigt was man mit Klang so alles machen kann. Ein akustischer Fingerabdruck von Bildern alter Meister – Fantastisch. Vielleicht kommen wir ja auf diesem Wege endlich zu einer verbindlichen Aussage, wie Farben klingen. Wäre für die akustische Markenführung gegebenenfalls hilfreich – zumindest wenn wir die Klangspektren bestätigt kommen. Hier könnt Ihr Euch den Artikel anschauen.
![]()
Multisense Kongress
Liebe Researchers Club Community,
nach einiger Zeit der Stille (auch ein akustisches Event), wollen wir das Forum wieder verstärkt nutzen. Viel passiert in unserem Bereich und das ist gut so. Mittlerweile wird das Thema auch von der Deutschen Messe aufgegriffen. Unter dem Titel “Multisense Kongress” findet am 15.9. in Essen ein Kongress zum Thema multisensorische Markenführung statt. Und der gute Ton ist natürlich ein wichtiges Thema dabei. Es wird u.a. eine Key Note von Martin Lindström geben. Auf einer abschliessenden Panel Diskussion, werde ich auch die Fahne des Sound Branding hochhalten. Die Veranstaltung ist sicher sehr interessant aber auch nicht ganz günstig. Immerhin konnten wir einen Rabatt aushandeln (statt € 890 für diesen kompakten Tag, € 750). Wenn Ihr Euch da einfinden wollt, gebt uns kurz Bescheid. Es wird neben interessantem zur akustischen Markenführung auch über psychologische Wechselwirkung mit anderen Sinnen gesprochen Dabei kommt das Thema Sound und Musik bzw. Corporate Sound immer wieder prominent vor.
Ansonsten werden wir Euch wieder regelmäßig über Interessante Neuigkeiten zum Thema akustische Markenführung bzw. acoustic branding auf dem laufenden halten. Bald folgt ja auch der 2. Audio Branding Kongress in Hamburg.
Schönen Tag und beste Grüße
Wilbert Hirsch
Drittes Researchers Club Symposium in Hamburg
Endlich ist es wieder soweit:
am 14. Februar findet in den Räumen der audio consulting group in Hamburg das dritte Researchers Club Symposium statt. Forscher, Experten und Interessierte kommen zusammen, um sich über den aktuellen Forschungsstand zu Acoustic Branding auszutauschen.
![]()
Wie klingt eigentlich Erdnussbier?
- Agathe Bauer und das Erdnussbier -
Jeder kennt das, man hört ein Lied und wunder sich, warum hier jemand ständig vom Erdnussbier singt. Auch eine Herausforderung für die akustische Markenführung?
![]()
Schon gehört? Hamburg hat jetzt ein Hörkino!
Der Trend des Hörbuches und Hörspiels verlässt die sichern Gefilde des iPod und schleicht sich ins Dunkel der Kinosäle. Hören als institutionalisiertes Gruppenerlebnis: gemeinsam hört man mehr, das wusste auch schon John Cage, als er ganze Konzertsäle zum Stille lauschen brachte.
![]()
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Vielleicht geht es Euch da draußen auch manchmal so, dass man gelegentlich vor lauter Arbeiten und Forschen den Blick für die kleinen Dinge bzw. für’s Wesentliche in unserem Leben verliert. Wer mit kleinen Kindern zu tun hat, der weiß, wie deren Augen zu dieser Jahreszeit ganz besonders funkeln. Die letzten Tage vor Weihnachten – das Megaevent für alle Kinder – sind vor Spannung kaum noch auszuhalten. Damit man die Zeit schneller verrinnt – nicht nur für die Kinder – haben wir Menschen uns diverse Dinge einfallen lassen: Adventkranz, Nikolausbesuche, Adventskalender und natürlich viele, viele Advents- und Weihnachtslieder.
Überhaupt: was wäre Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Es besteht kein Zweifel, dass in unseren Köpfen ganz bestimmte Klangassoziationen mit Weihnachten verbunden sind: Weihnachtslieder als eine akustische Marke!
![]()
Mercedeswerbung erzielt am meisten Awareness
Laut einer Studie des Pkw-Monitor (ADAC) fällt die Werbung für Mercedes derzeit am meisten auf. Könnte hierzu AUCH das heftig umstrittene Lululu-Audiologo beigetragten haben?
![]()
Die Acoustic Identity eines Wahlsiegers
In dem Spiegel Online Artikel “Die Wiederauferstehung des amerikanischen Traums” wird die Tonalität des neuen amerikanischen Präsidenten beschrieben. Eine Acoustic Identity, die ganz offensichtlich stark emotional mit der Hoffnung auf Wandel verbunden ist:
![]()
Audiologos am Point of Sale
Hallo alle zusammen,
jetzt wird es Zeit meine Bachelor Arbeit hier auch mal vorzustellen. Zunächst zu meiner Person, ich bin der Stephan, 24 Jahre alt und studiere Audiologie & Hörtechnik an der Fachhochschule Oldenburg. Für alle die von diesem Studium noch nichts gehört haben gibt es hier ein paar mehr Informationen:
![]()
Mercedes Audio-Logo
…und noch ein ganz interessanter Fall, auf den wir hier gestoßen sind.
Mercedes Audio Logo – It’s all in the Preset Baby!
![]()
Hört die Bäume trinken!
Hallo!
Bei den Recherchen für meine Diplomarbeit bin ich auf etwas gestoßen, was zwar weniger mit dem Thema meiner Arbeit selbst zu tun hat, aber trotzdem ziemlich interessant klang und ich es euch deshalb auch nicht vorenthalten möchte. Es geht um einen Artikel auf BBC News, in dem ein Projekt in Gloucestershire (UK) vorgestellt wird, bei dem ein Künstler mit Hilfe einer eigens hierfür konzipierten Installation die Geräusche aufnehmen konnte, die entstehen, wenn das Wasser durch die Xyleme (dünne Gefäße hinter der Rinde) im Baum nach oben fließt. Sein Ziel ist, die Leute dafür zu sensibilisieren, dass ein Baum kein statisches Objekt ist, sondern ein sich ständig änderndes Lebewesen.
![]()
Audio-Branding-Podcast
Hallo zusammen,
wir (MarkenRegie) haben kürzlich den ersten deutschsprachigen Audio-Branding-Podcast gestartet. Die erste Episode unseres Audio-Branding-Podcasts führt in die spannende Thematik der akustischen Markenführung ein und trägt den Namen “Die Macht der Akustik”. Auf verständliche Art und Weise werden in der ersten Folge die Grundlagen für das Thema Audio Branding gelegt.
![]()
Sound Klischees
Menschen lieben Stereotype. Besonders das Filmsounddesign scheint ein reiches Sammelbecken von akustischen Klischees darzustellen; so verfügen überdimensionale Tiere und bedrohliche Ungeheuer über schreckliche Brülllaute, Fahrräder klingeln und Autobremsen quietschen grundsätzlich.
Bemerkenswert ist jedoch, dass es ein einzelner Soundeffekt aus den 1950er Jahren – ein einfacher Schrei – geschafft hat, seither in über 140 Filmen aufzutauchen. Eine (unvollständige) Kompilation findet sich hier.
![]()
on3radio sucht Audiologo
Nach Sennheiser sucht nun auch der Jugendsender des Bayrischen Rundfunks im Rahmen eines Wettbewerbes nach einem neuen Sound Logo.
![]()
Audio Branding bei ProSieben
Audio Branding ist beim Fernsehen gang und gäbe. Im Bereich der deutschen Privatsender war ProSieben einer der ersten, der eine konsequente akustische Identität erkennen ließ. Dort entstand bereits 1994 das markante dreitönige Motiv, das bis heute in seiner Melodie und Rhythmik unverändert blieb und als Audio Logo bekannt ist. Doch das Audiologo ist nicht das einzige Brand Element, das über den ganzen Sendeablauf verstreut ist und ständig wiederkehrt. Auch Label Jingles, Trailer oder diverse Musiken sind ein fester Bestandteil des Brandings des Senders.
![]()
Auswirkungen von Audiologos auf die Einstellung zur Marke
Liebe Researcher,
als “akustisches Identifikationselement einer Marke” werden Audio Logos vor allem mit Lern- und Gedächtniszielen in Verbindung gebracht. In der Literatur konnte ich ebenfalls Aussagen finden, in denen Audiologos eine emotionsauslösende, imagebeeinflussende Wirkung zugesprochen wird. Dies weckte meine Neugier, sodass ich mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit der Frage beschäftigt habe, welche Auswirkungen Sound Logos auf die Einstellung von Konsumenten zu einer Marke haben können.
![]()
Wi-Fi polling device: future or spiritless?
A smart party system is developed by computer scientists.
Software running on each device beams the user’s playlist to a nearby computer, which is connected to an amp and speakers. The computer takes a poll of titles to work out the most popular genre and can also copy and play tracks from each device. It can then play music from the most popular overall music genre or tracks supplied by each party-goer in turn.
![]()
Sennheiser sucht seine akustische Identität, wer hilft?
Achtung Researchers:
Sennheiser sucht nach seiner akustischen Identität und kreativen Leuten, die dabei helfen.
![]()
Musik und Markenkommunikation im Jahr 2007 – Eine Bestandsaufnahme
Die Auswertung von 140 TV-Spots im vergangenen Jahr zeigt: Musik wird in 88% der Spots eingesetzt. Während Musik in nahezu allen Spots ihren Einsatz findet, präsentieren die Unternehmen sich und ihre Produkte und Marken nur in einem Drittel der Spots durch eine ganzheitliche akustische Identität.
![]()
Biophonie
Ist nach Bernie Krause „[…] that portion of the soundscape contributed by nonhuman creatures”.
![]()
Musikalische Straßen in Japan
Dass Japaner musikbegeistert sind, ist ja hinlängst bekannt. Nun versucht in Japan das Hokkaido Industrial Research Institute den musikalischen Spieltrieb ihrer japanischen Landsleute zur Geschwindigkeitskontrolle auf öffentlichen Straßen zu nutzen. Auf drei „Musikalischen Straßen“ werden in unterschiedlichen Abständen Rillen in die Straße gesetzt (kennt man ja auch von Straßenmarkierungen). Je nach Abstand der Rillen – und natürlich nur bei der richtigen Geschwindigkeit – entstehen im Autoinneren Töne unterschiedlicher Höhe. Auf diese Weise können ganze Musikstücke mit dem Auto im wörtlichen Sinne „erfahren“ werden. Die Straßen sind mit überdimensionalen – und natürlich sehr bunten – Noten gekennzeichnet.
![]()
Stille – ein “meritorisches” Gut
Eher zufällig bin ich auf einen Wandel meiner auditiven Rezeptionsgewohnheiten aufmerksam geworden. Gemeint ist hiermit im Besonderen die allgegenwärtige Berieselung mit Musik aus unterschiedlichsten Quellen, wie Radio, MP3-Player und Konsorten. Während es für mich in meiner Erinnerung vor einiger Zeit noch selbstverständlich war, zu allen möglichen Gelegenheiten Musik zu konsumieren – zwar nie völlig wahllos, aber dennoch recht selbstverständlich in allen denkbaren Situationen – bemerke ich immer stärker eine Tendenz, auf dies gezielt zu verzichten und lieber die Stille oder besser Ruhe (es gibt wohl kaum einen relativeren und dehnbareren Begriff als diesen) zu absorbieren. So wie beispielsweise am gestrigen Sonntag beim freizeitlichen Langstreckenlauf in einem nahe gelegenen Park: Statt der üblichen, in der Regel recht aggressiven musikalischen Untermalung in-aure, die dem erhöhten Rhythmus und Pulsschlag einer körperlichen Anstrengung gleichkommt und subjektiv anzutreiben vermag, war es eine wahre Wohltat, nur den Umgebungsgeräuschen des Parks ausgesetzt zu sein. Inklusive eines gewissen Grundrauschens der nicht allzu weit entfernten Hauptstraße und sporadischer Auszüge des Flugverkehrs. Im Großen und Ganzen jedoch eine friedliche Ruhe, die ein selten gewordenes Gut der heutigen Lebens- und Hörgewohnheiten zu sein scheint, jedenfalls in meiner Erfahrung. Besonders bemerkenswert, da dies offenbar, zumindest teilweise, eine bewusste Abwendung von eben dieser Ruhe beinhaltet.
![]()
Klangarchitektur konkret – Talking ’bout Soundscape?
Ein Artikel auf Spiegel-Online vom 27.08.2007 thematisierte die Arbeit des Masterstudenten Yukio Van Maren King, der Wirkung von Klang, exemplarisch in der Großstadt Berlin, auf die Spur zu kommen. Mit Mikrofon und Aufnahmegerät bewaffnet schafft er digitale Abbilder der akustischen Umwelt, von denen man sich auf seiner Homepage www.berlincast.com einen Eindruck verschaffen kann. Über „Hörenswürdigkeiten“ und „einer Klangidentität der Stadt“ benennt er Parallelen zur visuellen Wahrnehmung und Bewertung eines Ortes. Sein Forschungsgegenstand, die Wahrnehmung des Menschen bezüglich seines täglichen akustischen Umfelds, klingt im ersten Moment innovativ und neuartig. Und in der Tat ist die akustische Umwelt ein stark vernachlässigter Aspekt, der zu Gunsten der visuellen Wahrnehmung in den Hintergrund tritt. Ein Grund mehr zur Freude, dass diese Thematik ein wenig in den Vordergrund eines etwas erweiterten öffentlichen Interesses tritt.
![]()
Akustische Umweltverschmutzung
Der Klangökologie kommt beim Audio Branding eine sehr hohe Bedeutung zu. Fälschlicher Weise wird akustische Markenführung immer noch automatisch mit einem Mehr an akustischen Reizen assoziiert. Die Stichwörter sind beispielsweise Dauerberieselung, Fahrstuhlmusik, Muzak und eben auch akustische Umweltverschmutzung.
Tatsächlich ist Acoustic Branding jedoch in erster Linie eine Strategieentwicklung zum gezielten und sinnvollen Einsatz von akustischen Reizen. Es geht hier also nicht um mehr Einsatz von Musik und Klang, sondern um den besseren Einsatz! Dies beinhaltet unter Umständen auch genaue Regelungen, wo und wann Musik und Klang nicht eingesetzt werden sollten. Auch die Pause – die Stille – ist ein besonders wichtiges Element der akustischen Markenführung.
Dass man sich gegen penetrante Dauerwerbung und die damit einhergehende und viel zitierte Reizüberflutung wehren kann, hat auf eindrucksvolle Weise São Paulos Bürgermeister Gilberto Kassab bewiesen. Mit dem Lei Cidade Limpa, dem Saubere-Stadt-Gesetzt, verbannte er in einer Blitzaktion sämtliche Außenwerbung aus der viertgrößten Stadt der Welt (11. Mio. Einwohner). Bis jetzt betrifft dies in erster Linie die visuellen Reize. Geht es jedoch nach Kassab, werden andere Reize folgen. Explizit nennt er auch sound pollution:
![]()
Ng…ng…ng…oder: Das nervt!
Schon vor einem Monat entdeckte ich den Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Er handelte von Beziehungen und Geräuschen. Solchen Geräuschen, die unser Partner macht und die wir am Beginn einer Beziehung für „niedlich“ und „süß“ finden, nach einer Zeit aber „nervend“ und „verzichtbar“. Dazu gehören „Knispel“, „ng ng ng“ oder „chrrrrrrrrr“…
![]()
James Last bringt Haie in Wallung
Eine wirklich amüsante…räusper…interessante Entdeckung machten zehn deutsche Aquarien bei einer Studie zur Wirkung von Musik auf die Triebe von Haien. Die Ungetüme, die vor den Küsten Australiens und der USA manchmal sogar Surfer angreifen, wurden jetzt mit Musik bestrahlt. Nicht, um herauszufinden, welche Klänge sie abschrecken würden. Vielmehr dachten sich die Inhaber der deutschen Sea Life Aquarien, den Haien ein neues Image zu verpassen. Sie spielten vier Wochen lang täglich zwei Stunden unterschiedliche Musikgenres und beobachteten dabei das Verhalten der Fleischfresser. Das Ergebnis erstaunte sogar die Wissenschaftler. Während Evergreens wie James Last, Joe Cocker oder Salt’n'Pepa die Tiere anregte, sich im Takt zu bewegen oder etwas für den Nachwuchs zu tun, sorgte Britney Spears für Langeweile im Haifischbecken. Für den Zuschauer natürlich, denn die Tiere reagierten auf die ehemalige Pop-Prinzessin mit grenzenloser Ignoranz.
![]()
Klingendes Papier aus Schweden: Paper Four
Wer Wilbert Hirsch kennt, der hat sicher auch schon mal von seiner Vision gehört, dass in Zukunft auch die Produktverpackungen audio-visuell animiert sein werden. Sein Lieblingsbeispiel ist dabei eine Sequenz aus „Minority Report“, in der animierte Cartoons auf einer Packung Cornflakes rumalbern.
Jetzt scheint dies mit der vierten Generation von schwedischen Papierprodukten, „Paper Four“, nicht mehr in allzu weiter Ferne zu liegen.
Die Mid Sweden University hat in Kooperation mit der schwedischen Papierindustrie im Rahmen des Forschungsprogramms Fiber Science and Communication Network (FSCN) ein Verfahren entwickelt, in dem durch mit leitungsfähiger Tinte ganze Lautsprechersysteme auf ein Papier aufgedruckt werden können. Auf diese Weise bekommt das Papier seine dritte Dimension: Sound! Als erste mögliche Anwendungsgebiete werden Werbeplakate und Produktverpackungen genannt.
![]()
Multisensorisches Marketing
Als neue interne Diplomandin bei der audio consulting group möchte auch ich den researchers club nutzen und mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Stephanie Lux, ich bin 24 Jahre alt und habe am 1.Februar mit meiner Diplomarbeit begonnen. Ich komme aus Cottbus und studiere an der FH Lausitz in Senftenberg, einer kleinen Stadt, welche ungefähr 40km südlich von Cottbus liegt.
![]()
Stille Nacht
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so manche Diplomandin/Diplomand wird sich entweder eine wohlverdiente Pause gönnen oder die stille Zeit nutzen, um etwas Text auf die leeren Seiten zu bekommen.
Warum eigentlich stille Zeit? Ich habe das Gefühl dass der allgemeine Lärm- und damit auch Stresspegel kurz vor Weihnachten noch mal so richtig ansteigt! Wie ich eben feststellte, ist der Begriff „stille Zeit“ inzwischen vielen Leuten gar nicht mehr geläufig. In Bayern, wo ich herkomme, sagt man dagegen noch „stade Zeit“.
Jeder kennt das „Lied stille Nacht, heilige Nacht“. Es ist das beliebteste und bekannteste Weihnachtslied der Welt, und es beschreibt etwas, was wir wohl nur noch an Heiligabend erleben können: alles wird still.
Stille ist faszinierend und eines der wichtigsten Elemente der akustischen Markenführung! Vielen haben das noch nicht begriffen: Ohne Stille entsteht kein Kontrast zum Klang.
Da die vorweihnachtliche Zeit, wie bereits oben festgestellt, alles andere als still ist, wird der Kontrast zur Heiligen Nacht umso deutlicher. Ich empfehle daher allen Interessierten der akustischen Markenführung, am 24. Dezember einmal zwischen 21 und 23 Uhr raus auf die Straßen zu gehen und, während alle anderen im Wohnzimmer vorm Weihnachtsbaum Geschenke auspacken, einen kleinen, aber besinnlichen Spaziergang in der Nachbarschaft zu unternehmen. Ihr werdet sehen – äh – hören: so habt Ihr Eure Umgebung noch nie erlebt – alles ist irgendwie anders – feierlich – schön – eben still!
![]()






