Biophonie

Ist nach Bernie Krause „[…] that portion of the soundscape contributed by nonhuman creatures”.

Eben bin ich auf die akustische Umweltschutzorganisiation „Ear to the Earth“ gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf die Einmaligkeit von Klanglandschaften (Soundscapes) aufmerksam zu machen und damit das allgemeine Umweltbewusstsein zu förden:
„Our idea is to engage the public in environmental issues through invironmental sound and sound art. It’s a new idea. And it’s an important idea. Listening can get people involved. Listening is close and personal. And we believe that by connecting people with the sounds of the world, we can involve people in what’s happening to the world.“
Dabei handelt es sich um ein Kollektiv von Musikern, Künstlern, Wissenschaftlern, Tontechnikern und nicht zuletzt Umweltaktivisten. Über einen von Ihnen, den environmental recording artist Bernie Krause, findet man im Online-Archiv der New York Times einen interessanten Artikel: „The Noises of Nature”
Krause stellt die Hypothese auf, dass jedes Lebewesen zum Überleben eine eigene Acoustic Identity benötigt: „If a species cannot find a sonic niche of its own, it will not survive“.
Die Argumentation und die genannten Beispiele sind sehr schlüssig. Allerdings muss man kein Biologe sein, um festzustellen, dass es auch Lebewesen ohne Gehör bzw. sogar (zumindest für herkömmliche akustische Messgeräte) komplett lautlose Lebensformen gibt (man denke nur an das putzige Pantoffeltierchen).

Es bleibt uns nur zu hoffen, dass dem Anliegen von Ear to the Earth Gehör geschenkt wird!

Verfasser: Cornelius Ringe

Schreibe einen Kommentar