Akustische Spielwiese: So klingt Jim Carrey

Wer hätte das gedacht: Die offizielle Webseite von Jim Carrey gewinnt erst im vergangenen Jahr 2010 den Southwest Web Award und das ist nur einer von vielen. Warum wir das hier vorstellen ist ganz einfach, unter JimCarrey werdet ihr auf eine akustische Spielwiese entführt – ob ihr es wollt, oder nicht. Am besten alle Termine gleich in dieser Sekunde absagen. Im folgenden Text werde ich den so hochgepriesenen Internetauftritt von Jim Carrey etwas genauer unter die Lupe und die Ohren nehmen. Das akustische Design bringt hier Spektakuläres mit sich. Die mysteriösen Klänge zaubern eure Sinne in ein magisches und unberührtes Universum. So erklingt nach einem Klick auf eine lebende Zauberhand Martin Luther King mit „I have a dream“, oder Whitney Housten. Aber seid gespannt, denn der zweite und alle weiteren Klicks auf diese Zauberhand sorgen garantiert für zahlreiche Überraschungen!

Kaum zu glauben, aber tatsächlich wahr. Jim Carrey verführt seine Besucher in seine Welt des Unendlichen, von der man nicht mehr loslassen kann. Achtung: Suchtgefahr!

Während einer Erlebnisreise, auf die man sich unweigerlich begibt, spielt man sich durch zahlreiche interaktive und akustische Elemente, welche sich schon fast zu einem Markenklang vereinen. Oder wie es Jim Carrey selbst beschreibt: „the psychedelic landsape of my brain“. Hierbei hat man die Möglichkeit diverse movie trailers, behind the scenes clips, filmographie, news und unzähliges mehr zu erkunden und wird auf dem Weg dorthin durch inspirierende Filmwelten wie „The Grinch“, oder „Bruce Almighty“ geleitet. Und das ein oder andere private Homevideo oder Familienfoto bekommt man so nebenbei auch noch zu Gesicht. Für Unterhaltung wird auf der akustischen Spielwiese auf jeden Fall gesorgt. Die „Flash-Heavy“ Seite wurde von den Webdesignern „65 Media“ und Carrey zusammen gestaltet und erzielte schon in der ersten Woche nach dem Launch 35.000 Besuche. Da kann schon der ein oder andere mächtig stolz auf sich sein!

Auch aus dem Blickwinkel des Audio Branding ist diese Seite ein interessantes Beispiel. Es geht hier natürlich nicht um einen markenspezifischen Klang oder gar um eine akustische Identität. Es zeigt aber in eindrucksvoller Weise, wie man durch die multisensorische Ansprache emotional von einer Website „gefangen genommen“ werden kann und welche Rolle das akustische Design hier spielt. Ganz nebenbei erhält man auch noch eine Verweildauer von der die meisten nur träumen. So umstritten der Einsatz akustischer Elemente auf Webseiten und allgemein im Internet ist – wenn sie in Relation zum Media-Kontext stehen und dabei in Interaktion mit dem User treten oder einen Mehrwert bieten, sind Sounds und Klänge die perfekten Elemente für eine erfolgreiche Website.

Am Ende noch mein Fazit zu Jim Carrey: Klick dich durch, erlebe und entdecke die Welt von Jim Carrey mit Augen und Ohren. Das ist alles, was man zu tun hat, denn eines ist vorprogrammiert: Verwirrung!

Wer auf schnelle Weise ernste Informationen über Jim Carrey erfahren möchte, bedient sich lieber benutzerfreundlicheren Webseiten mit Klarheit, Struktur und Verstand. Aber eines darf man nicht vergessen: Es handelt sich um eine akustische Spielwiese für jeden von uns, denn Abenteuer und Spaß sind garantiert.

Viele Grüße

Christine

Weitere relevante Artikel:

  1. Alte Meister und wie Farbe wirklich klingt
  2. Wie klingt eigentlich Erdnussbier?
  3. Akustische Einladung für ein Rendezvous zum Valentinstag!
  4. Akustische Elemente als Entführer

Schreibe einen Kommentar