Acoustic Branding als Recruiting-Tool

Dass der Begriff akustische Markenführung – auch Sound Branding genannt – Dinge wie Audio Logos, spezifische Markenmusik oder den strategischen Einsatz von Musik und Klang am Point of Sale umfasst, ist heute vielen Marketers bekannt. Auch B2B-Marken erkennen vermehrt ihre Chancen „gehört“ zu werden.

Ein wichtiges Thema für große Unternehmen und Konzerne ist das Recruiting, denn eine erfolgreiche Zukunft hängt unmittelbar von der Qualität der Mitarbeiter ab. Bewerber gibt es viele, doch um an die besten ranzukommen, reicht das gute Image einer Marke nicht aus. Die Lösung bieten Recruiting-Events, Kreativ-Workshops, spezifische Bewerber-Portale und Mitarbeiter-Videos auf der Website oder virale Online-Kampagnen.

All diese Maßnahmen sind bestens dafür geeignet in die Acoustic Branding Strategie integriert zu werden und so ein wirksames Recruiting-Tool zu werden, das die entsprechenden Emotionen bei potentiellen Bewerbern auslöst und gleichzeitig auf die Markenwerte einzahlt.

Vor Kurzem stark diskutiert wurde die Idee des BMW-Rap. Gerade wenn es darum geht eine junge Zielgruppe zu erreichen, ist der offensive Einsatz von Musik eine gern gewählte Maßnahme. So auch hier… Schnell wurde jedoch von vielen Seiten kommentiert, dass der Film eher zum Fremdschämen einlädt.

Unsere Einschätzung: zielgruppenorientiert – aber markenfremd… und daher unglaubwürdig. Anbiederung kommt gerade bei den Kids nicht gut an. Ein gut gemachter informativer Recruiting-Film mit passender Musik würde hier sicherlich stärker wirken.

Für alle gilt: eine ganzheitliche akustische Identität hilft, das aktivierende Potential von Musik auch im Recruiting erfolgreich zu nutzen.

Verfasser: Julia Schwieger

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